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  • Präriehunde – Wikipedia

    Dieser Artikel beschreibt die nordamerikanische Gattung der Erdhörnchen mit dem Namen Präriehund, für den zum Teil ebenfalls so genannten Wildhund aus Nordamerika, siehe: Kojote

  • Präriehund | Tierlexikon für Kinder | SWR Kindernetz Oli's Wilde ...

    Mit Hunden haben Präriehunde nichts zu tun - sie sind Nagetiere und keine Raubtiere. Aber weil sie bellen können, wurden sie von kanadischen Trappern Präriehunde genannt.

  • Präriehund

    Die Präriehunde leben in Nordamerika und sind eng mir den Zieseln und Murmeltieren verwandt. Sie leben auf dem Grasland (Prärie). Da sie bellende Laute abgeben ...

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Präriehunde

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PräriehundPräriehund

Präriehunde, Gattung kleiner, bodenbewohnender Nagetiere mit fünf Arten, die in den Prärien und Hochebenen vom südlichen Saskatchewan in Kanada bis in den Norden Mexikos verbreitet sind.

Präriehunde sind eng mit Murmeltieren und Zieseln verwandt. Die 28 bis 33 Zentimeter großen Tiere stoßen ein hundeähnliches Jaulen als Warnschrei aus, nach dem sie ihren Namen erhielten. Präriehunde sind sehr soziale Tiere: Sie siedeln in „Städten”, die manchmal von mehreren tausend Einzeltieren bewohnt sind. Die Gänge werden nach ein bis fünf Metern zu Wohnkammern erweitert. Tagsüber verlassen Präriehunde ihre Höhlen. Sie verbringen viel Zeit mit gegenseitiger Körperpflege, aber auch mit der Verteidigung des Territoriums ihrer Familie; diese Verteidigung läuft nach komplizierten Ritualen ab. Präriehunde bauen mit der Erde aus ihren Gängen konisch geformte Ringe, um Überflutungen des Gangsystems zu verhindern. Ihre Nahrung besteht aus Kräutern und Gräsern aus dem Umkreis ihrer Wohnbauten. Da sie den Bodenaushub, der beim Bau ihrer Gänge anfällt, um die Baueingänge verteilen, wird das Wachstum schnellwüchsiger Krautpflanzen begünstigt, die ihnen als Nahrung dienen.

Die Hauptfeinde der Präriehunde sind Greifvögel (u. a. Adler), Schlangen und Kojoten. Am Eingang ihrer Tunnel halten sie nach Räubern Ausschau und verständigen sich bei Gefahr durch besondere Warnrufe. Da Präriehunde mit Rindern um das Weideland konkurrieren, haben Viehzüchter die Präriehundbestände stark dezimiert. Geschützte Kolonien gibt es nur in Nationalparks. Weit verbreitet ist der Schwarzschwanz-Präriehund mit seinen kurzen Beinen, einem stumpfen, eichhörnchenähnlichen Kopf und kurzen Ohren. Die Weibchen werfen im Frühjahr zwei bis zehn Junge.

Systematische Einordnung: Präriehunde bilden die Gattung Cynomys in der Familie der Sciuridae. Der Schwarzschwanz-Präriehund ist klassifiziert als Cynomys ludovicianus.

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