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Windows Live® Suchergebnisse FiltrationEnzyklopädieartikel
Filtration, allgemeine Bezeichnung für eine im Alltag und in der Technik gebräuchliche Trennmethode, mit der man einen Feststoff von einer Flüssigkeit trennt. Um einen suspendierten (aufgeschlämmten) Feststoff, z. B. einen Niederschlag, von der ihn umgebenden Flüssigkeit zu trennen, gibt man bei diesem Verfahren die Mischung über ein poröses, für Flüssigkeiten durchlässiges Medium (Filter). Während die flüssigen Bestandteile den Filter passieren, bleibt der Feststoff im Filter hängen. Die Filtration ist Bestandteil grundlegender Fertigungsverfahren in der chemischen Industrie und wird auch für die verschiedensten Zwecke (u. a. zum Aufbrühen von Kaffee, zur Reinigung von Zuckersirup und bei der Abwasserbehandlung) eingesetzt. Die zu filtrierende Flüssigkeit nennt man Suspension, die den Filter durchlaufende Flüssigkeit ist das Filtrat und das auf dem Filter verbleibende feste Material heißt Rückstand (auch Filterkuchen). Bei Filtrationsprozessen setzt man vier Arten von Filtermaterialien ein: Kornfilter (z. B. Sand oder zerkleinerte Holzkohle); Filterpapier oder Gewebefilter (wie Stoff und Drahtnetzgewebe); starre, poröse Filter, die man z. B. durch Brennen von Ziegeln oder Ton bei niedrigen Temperaturen erhält; und Filter aus halbdurchlässigen oder durchlässigen Membranen (z. B. Tierhäute). Letztgenannte werden für die Trennung disperser Feststoffe mittels Dialyse eingesetzt.
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