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Jodie Foster

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Jodie FosterJodie Foster

Jodie Foster, eigentlich Alicia Christian Foster, (*1962), amerikanische Filmschauspielerin und Regisseurin. Für ihre eindringlichen Darstellungen selbstbewusster Frauen wurde sie zweimal mit einem Oscar als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet.

Foster wurde am 19. November 1962 in Los Angeles geboren. Sie war bereits im Kindesalter als Filmschauspielerin tätig, zunächst in der Fernsehserie Mayberry R.F.D. (1968), später auch in Spielfilmen, z. B. in Napoleon and Samantha (1972; Flucht in die Wildnis), Tom Sawyer (1973; Tom Sawyers Abenteuer, nach Mark Twain), Martin Scorseses Alice Doesn’t Live Here Anymore (1974; Alice lebt hier nicht mehr) und Alan Parkers Bugsy Malone (1976; Bugsy Malone). Für ihre Darstellung einer zwölfjährigen Prostituierten in Martin Scorseses Taxi Driver (1976) an der Seite von Robert De Niro und Harvey Keitel wurde sie für den Oscar nominiert.

Nach einer Reihe weiterer, teils sehr erfolgreicher Filme, wie The Little Girl Who Lives Down the Lane (1976; Das Mädchen am Ende der Straße (1976) und Foxes (1979; Jeanies Clique), gelang es Jodie Foster, sich auch als erwachsene Darstellerin durchzusetzen. Meist verkörperte sie selbstbewusste, sensible Frauen, wie als Vergewaltigungsopfer in The Accused (1988; Angeklagt), wofür sie mit einem Oscar als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet wurde. 1992 erhielt sie ihren zweiten Oscar für ihre schauspielerische Leistung in Jonathan Demmes Psycho-Thriller The Silence of the Lambs (1991; Das Schweigen der Lämmer), in dem sie eine FBI-Agentin verkörpert, die einen raffinierten, psychopathischen Serienkiller zur Strecke bringt. Es folgten u. a. das Melodram Sommersby (1993; Sommersby), Nell (1994; Nell), das Drama um eine junge Frau, die in völliger Isolation aufwuchs, die Westernkomödie Maverick (1994; Maverick), der Sciencefictionfilm Contact (1996/97; Contact), David Finchers Thriller Panic Room (2002; Panic Room), dessen Thematik durch die Ereignisse vom 11. September 2001 zusätzlich an Aktualität und Brisanz gewann, und der klaustrophobische Thriller Flightplan (2005; Flightplan – Ohne jede Spur).

In den neunziger Jahren wandte sich Foster auch der Regiearbeit zu. Mit Little Man Tate (1991; Das Wunderkind Tate), dem Psychogramm eines hoch begabten Kindes, legte sie ihr Debüt vor, dem die Familienkomödie Home for the Holidays (1996; Familienfest und andere Schwierigkeiten) folgte.

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