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Friedrich I. (von Preußen)

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Friedrich I. von PreußenFriedrich I. von Preußen

Friedrich I. (von Preußen), (1657-1713), König in Preußen (1701-1713) und als Friedrich III. Kurfürst von Brandenburg (seit 1688). Friedrich I. wurde am 11. Juli 1657 in Königsberg (Preußen) als Sohn von Friedrich Wilhelm, dem Großen Kurfürsten, geboren. Er wurde nach dem Willen seines Vaters von Eberhard Freiherr von Danckelman (1643-1722) erzogen. Seine zweite Frau Sophie Charlotte von Hannover brachte 1688 den späteren König Friedrich Wilhelm I. zur Welt. Friedrichs Politik war konsequent auf die Gewinnung der Königswürde für das Herzogtum Preußen ausgelegt. Im Spanischen Erbfolgekrieg unterstützte er Kaiser Leopold I., der sich dafür im Krontraktat von 1700 mit der Annahme der preußischen Königswürde durch Friedrich einverstanden erklärte. Am 18. Januar 1701 krönte sich Friedrich selbst in Königsberg zum „König in Preußen”; der Titel galt jedoch zunächst nur für das Land Preußen, das kein Teil des Heiligen Römischen Reiches war, nicht aber für die übrigen Besitzungen des preußischen Königs. Die Regierungsgeschäfte überließ er weitgehend seinen Ministern, u. a. Danckelman. Unter Friedrichs Herrschaft wurde 1694 in Halle (Saale) eine Universität, 1696 in Berlin die Akademie der Künste und 1701 auf Initiative von Gottfried Wilhelm Leibniz die Sozietät der Wissenschaften gegründet. Friedrich I. starb am 25. Februar 1713 in Berlin.

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