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  • Gereon Inger. Darstellung der Arbeiten

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  • Gereon Inger - Inger

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Inger

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IngerInger

Inger, Klasse aalähnlicher, parasitischer Fische mit etwa 20 Arten, die zu den primitivsten Vertretern der Wirbeltiere gehören.

Inger erreichen eine Länge von etwa 90 Zentimetern und besitzen keine Knochen. Sie haben eine durchgehende Flosse von der Körperoberseite bis zur Unterseite und eine Reihe aus zahlreichen schleimproduzierenden Poren entlang des Körpers, schwach entwickelte Augen, ein einziges großes Nasenloch und ein rundes Maul ohne Kiefer, das von Tentakeln umgeben ist. Im Munddach sitzt ein einzelner Zahn; die muskulöse Zunge ist mit zwei Reihen kräftiger, zugespitzter, horniger Zähnchen besetzt, die von Zeit zu Zeit abgestoßen und wieder neu gebildet werden.

Mit seinem Maul und den kurzen Tentakeln verankert sich ein Inger am Körper eines Fisches und raspelt mit seiner Zunge durch dessen Fleisch. Er kann innerhalb weniger Stunden ein Mehrfaches seines Eigengewichts verzehren. Solange er an seiner Beute festgeheftet ist, atmet er durch die rund 5 bis 15 äußeren Kiemenöffnungen, die an jeder Körperseite liegen. Inger sind auch Aasfresser und fressen das Fleisch toter Fische. Sie leben in allen Meeren der gemäßigten Zone. Die bekannteste Art ist der bläulich weiße Inger oder Schleimaal, der im Nordatlantik lebt. In europäischen Meeren wird er bis 40 Zentimeter lang, an nordamerikanischen Küsten bis 80 Zentimeter. Der Inger ist nachtaktiv, er hält sich auf schlammigem Grund in Tiefen von 20 bis 800 Metern auf. Er parasitiert nicht nur an Fischen, sondern lebt auch von bodenbewohnenden Tieren. Für die Fischerei gilt er als Schädling.

Systematische Einordnung: Inger wurden früher mit den Neunaugen einer gemeinsamen Klasse Cyclostomata (Rundmäuler) zugeordnet, sie gelten heute aber meist als eigenständige Klasse Myxini. Der Schleimaal heißt wissenschaftlich Myxine glutinosa.

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