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Windows Live® Suchergebnisse Konrad IV. (Heiliges Römisches Reich)Enzyklopädieartikel
Konrad IV. (Heiliges Römisches Reich), (1228-1254), römischer König (1237-1254), am 25. oder 26. April 1228 in Andria geborener Sohn Friedrichs II., des letzten Kaisers aus der Staufer-Dynastie. Konrad wurde 1237 noch zu Lebzeiten seines Vaters, der sich auf sein sizilianisches Königreich und die Auseinandersetzung mit dem Papst konzentrierte, zum römischen König gewählt, sozusagen als Statthalter seines Vaters im Reich. Papst Innozenz IV. setzte Friedrich 1245 ab und bedrängte Heinrich Raspe, Landgraf von Thüringen, der bisher die Geschäfte für den minderjährigen Konrad geführt hatte, sich von den antistaufischen Fürsten im Reich als Gegenkönig aufstellen zu lassen (1246). Nach Raspes Tod wurde Wilhelm von Holland 1248 zum neuen Gegenkönig gewählt. Als Friedrich II. 1250 starb, erhoben sowohl Wilhelm als auch Konrad Anspruch auf die Kaiserkrone; aber keiner von beiden wurde zum Kaiser gekrönt. Konrad trat als König von Sizilien die Nachfolge seines Vaters an und versuchte, seine Position in Italien zu konsolidieren. Konrad war der letzte König aus dem Geschlecht der Staufer; sein Sohn Konradin wurde weder in Sizilien noch im Reich König. Konrad starb am am 21. Mai 1254 in Lavello (Provinz Potenza). Im Reich gab es nach seinem Tod 19 Jahre lang keinen allgemein anerkannten König. Diese königslose Periode bezeichnet man als Interregnum (Zwischenherrschaft).
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