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Guyana

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Guyana (Flagge und Hymne)Guyana (Flagge und Hymne)
Artikelgliederung
1

Einleitung

Guyana, amtlich Kooperative Republik Guyana, früher Britisch-Guayana, an der Nordküste Südamerikas gelegener Staat, Mitglied des Commonwealth of Nations. Das Staatsgebiet grenzt im Norden an den Atlantischen Ozean, im Osten an Suriname, im Süden und Südwesten an Brasilien und im Westen an Venezuela. Suriname und Venezuela beanspruchen Teile des Staatsgebiets von Guyana. Das Land hat eine Gesamtfläche von 214 969 Quadratkilometern. Hauptstadt von Guyana ist Georgetown.

2

Land

Das Staatsgebiet von Guyana erstreckt sich in der Großlandschaft Guayana. Die Küste hat eine Länge von 459 Kilometern.

2.1

Physische Geographie

Guyana gliedert sich in drei Naturräume: Küstentiefland, Hügelland und Gebirgsland. Die bis etwa 70 Kilometer breite Küstenebene liegt zum größten Teil bis 1,5 Meter unter dem Meeresspiegel und ist durch Dämme und Deiche geschützt. Südlich davon schließt sich Hügelland an, das nach Süden und Westen in die Ausläufer des Berglandes von Guayana übergeht. Die im Westen gelegene Sierra Pacaraima weist gebirgigeren Charakter auf als die weit nach Brasilien hineinreichende Serra Acaraí im Süden. Höchste Erhebung von Guyana ist der im Grenzgebiet zu Brasilien und Venezuela aufragende Roraima mit einer Höhe von 2 810 Metern.

Längster Fluss des Landes ist der Essequibo mit 1 010 Kilometern. Weitere Flüsse sind u. a. Demerara, Courantyne und Berbice; sie durchziehen Guyana von Süden nach Norden und sind im Unterlauf schiffbar. Einige Flüsse bilden spektakuläre Wasserfälle, wie z. B. die 226 Meter hohen Kaieteur Falls im Potaro. Höchster Wasserfall des Landes sind die 488 Meter hohen King George VI Falls.

2.2

Klima

Guyana hat ein tropisches Klima, das an der Küste durch den Passat beeinflusst wird. Die mittlere Jahrestemperatur der an der Atlantikküste gelegenen Stadt Georgetown beträgt 27 °C, die Abweichungen vom Mittelwert sind im Jahresverlauf gering. Im Norden von Guyana liegen die Jahresniederschläge zwischen 2 000 und 3 000 Millimetern, mit zunehmender Entfernung von der Küste nehmen sie auf etwa 1 500 Millimeter ab. Der überwiegende Teil des Niederschlags fällt in den beiden Regenzeiten von April bis August sowie im Dezember/Januar.

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