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    Der Begriff Harmonika bezeichnet eine Vielzahl von Instrumenten: eine Reihe von Handzuginstrumenten, siehe Akkordeon (auch Handharmonika genannt) ein Idiophon, die Glasharmonika ...

  • Steirische Harmonika – Wikipedia, die freie Enzyklopädie

    Die Steirische Harmonika ist ein diatonisches, wechseltöniges Handzuginstrument, das heute noch in der Volksmusik vor allem in Österreich, Südtirol, Tschechien, Slowenien ...

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Harmonika

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HarmonikainstrumenteHarmonikainstrumente
Artikelgliederung
1

Einleitung

Harmonika (griechisch harmonikos: harmonisch), Sammelbegriff für Musikinstrumente mit aufeinander abgestimmten idiophonen Zungen, Platten, Stäben oder Röhren, auf denen mehrstimmig gespielt werden kann. Im engeren Sinne werden damit kleine Aerophone mit durchschlagenden Zungen bezeichnet, wobei die Tonhöhe von der Länge und Stärke der Zunge abhängig ist.

2

Glasharmonika

Die Glasharmonika, auch Franklin-Harmonika, ist ein Anreib-Idiophon, das Benjamin Franklin 1762 als mechanisierte Version des einfacheren Glasspieles, das zu dieser Zeit beliebt war, entwickelte. Dieses bestand aus einer Anordnung mehrerer durch verschieden hohe Wassereinfüllung gestimmter Trinkgläser, deren Rand mit befeuchteten Fingerspitzen angerieben wurde. Bei Franklins Neuentwicklung wurden Glaskalotten der Größe nach auf einer horizontalen Achse zusammengeschoben, die über eine Kurbel mit einem Pedal in Bewegung gebracht wurden. Der Spieler berührte mit feuchten Fingern die Ränder der Glaskolben, die zur besseren Orientierung unterschiedlich eingefärbt waren, und erzeugte so die typischen weichen, schimmernden, glockenartigen Klänge. Die Glasharmonika war im späten 18. und im frühen 19. Jahrhundert sehr beliebt. Mozart und Beethoven sind nur zwei der zahlreichen Komponisten, die Werke für dieses Instrument komponierten.

3

Mundharmonika

Die Mundharmonika ist ein volkstümliches Instrument, das um 1820 in Deutschland und England wahrscheinlich unabhängig voneinander entwickelt wurde. In Deutschland gilt F. L. Busch als sein Erfinder. Die Mundharmonika besteht aus einem kleinen, rechteckigen Kasten mit einer Reihe von Tonkanälen, in denen kleine, durchschlagende Zungen aus Metall befestigt sind. Die Töne werden durch einen Wechsel von Blasen und Saugen erzeugt, indem die Zungen durch die Atemluft des Spielers in Schwingungen versetzt werden. Die Mundharmonika ist eines der beliebtesten Instrumente der Kinder- und Jugendmusik und wird auch in der Volksmusik verschiedener Länder (amerikanische Country- und Western-Musik) häufig eingesetzt. Werke für Mundharmonika komponierten z. B. Ralph Vaughan Williams oder Darius Milhaud.

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