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Tansania

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Tansania (Flagge und Hymne)Tansania (Flagge und Hymne)
Artikelgliederung
1

Einleitung

Tansania, amtlich Vereinigte Republik Tansania (Jamhuri ya Muungano wa Tanzania), Staat im Südosten Afrikas.

Tansania grenzt im Norden an den Victoriasee und an Uganda, im Nordosten an Kenia, im Osten an den Indischen Ozean, im Süden an Moçambique, den Malawisee und an Malawi, im Südwesten an Sambia und im Westen an den Tanganyikasee (die Grenze zur Demokratischen Republik Kongo) sowie an Burundi und Ruanda. Zu dem Land gehören auch die Inseln Sansibar und Pemba sowie weitere Inseln im Indischen Ozean. Die Fläche von Tansania beträgt 945 100 Quadratkilometer, davon 942 626 Quadratkilometer auf dem Festland. Nominelle Hauptstadt von Tansania ist Dodoma, Regierungssitz ist Daressalam.

2

Land

Der Festlandsteil von Tansania (Tanganyika) ist entlang der Küste überwiegend eben und flach; den größten Teil der Fläche nimmt aber eine Hochebene mit einer mittleren Höhe zwischen 1 000 und 1 500 Metern ein. Im Nordosten und Südwesten erheben sich isolierte Berggruppen. Der Kilimanjaro, ein vulkanisches Bergmassiv – mit 5 895 Metern die höchste Erhebung Afrikas – befindet sich im Nordosten des Landes nahe der Grenze zu Kenia. Drei der großen Seen Afrikas liegen an den Grenzen Tansanias: Der Tanganyikasee bildet einen Teil der Westgrenze, durch den Victoriasee im Nordwesten verläuft die Grenze zu Uganda, und der Malawisee begrenzt das Land im Südwesten. Der Malawisee und der Tanganyikasee sind Teil des Ostafrikanischen Grabensystems, eines ausgedehnten Verwerfungssystems, das sich vom Nahen Osten bis Moçambique erstreckt.

Sansibar liegt etwa 30 Kilometer vor dem Festland; die Insel ist rund 90 Kilometer lang und hat eine Fläche von 1 660 Quadratkilometern. Sie ist die größte Koralleninsel vor der afrikanischen Küste. Pemba, ungefähr 40 Kilometer nordwestlich von Sansibar, ist 68 Kilometer lang und hat eine Fläche von 982 Quadratkilometern. Beide Inseln sind größtenteils sehr flach.

2.1

Klima

Tansania hat Anteil an mehreren Klimazonen. Das Klima wird zumeist durch die Höhenlage und die Entfernung vom Indischen Ozean geprägt. In der Küstenebene ist das Klima tropisch-heiß und feucht. Die Temperaturen liegen im Jahresmittel bei rund 27 °C, die Niederschläge betragen zwischen 1 000 und knapp 2 000 Millimetern. Die Hochebene im Inland ist heiß und trocken, der Niederschlag liegt zwischen 500 und 750 Millimetern jährlich. Im südwestlichen Hochland sind die Niederschlagswerte höher.

Das Klima auf den Inseln ist tropisch, wird aber durch den beständigen Seewind abgemildert. Die Temperaturen der Stadt Sansibar liegen im Jahresmittel zwischen 25 und 29 °C, die Werte für Wete auf Pemba zwischen 24 und 30 °C.

2.2

Flora und Fauna

Je nach den klimatischen Bedingungen findet man Bergwald, Nebelwald, Trockenwald, Feuchtsavanne, Trockensavanne oder Dornstrauchsavanne. Einer der wichtigsten Reichtümer Tansanias sind die Wälder, die 37,3 Prozent der Landesfläche bedecken (vor allem im Süden und Westen). Zu den vielen Baumarten gehören Mahagoni, Rosenholz (Dalbergia) und Zedern.

Die Tierwelt Tansanias umfasst nahezu alle Großsäuger Afrikas wie Antilopen, Gazellen, Büffel, Zebras, Giraffen, Elefanten, Flusspferde, Nashörner, Löwen, Leoparden, Geparden, Schakale, Wildhunde und Hyänen, außerdem Großvögel wie Strauße, Marabus, Schuhschnäbel und Sekretäre sowie Krokodile und zahlreiche Schlangenarten. Es gibt eine Reihe von Tierreservaten und Nationalparks, darunter den berühmten Serengeti-Nationalpark. Weitere Einrichtungen sind das Selous-Wildreservat im Südosten sowie die Nationalparks Ruaha und Ngorongoro, Letzterer liegt in einem ausgedehnten Krater eines erloschenen Vulkans und stellt einen einzigartigen Lebensraum für wild lebende Tiere dar.

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