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Windows Live® Suchergebnisse SchnittstelleEnzyklopädieartikel
Schnittstelle, allgemeiner Begriff aus der Nachrichtentechnik, mit dem man im Prinzip den Punkt bezeichnet, an dem zwei unterschiedliche Kommunikationseinheiten miteinander verbunden sind. Im engeren Sinn bezieht sich dieser Begriff auf den Bereich Computertechnik. Hier gibt es verschiedene Arten von Schnittstellen auf unterschiedlichen Ebenen. Die so genannte Mensch-Maschine- oder Benutzerschnittstelle ermöglicht die Kommunikation des Anwenders mit dem Computer. Unter Maschine-Maschine-Schnittstelle (im Englischen auch Interface oder Port) versteht man z. B. die Verbindung zwischen zwei Geräten (z. B. Computer und Bildschirm), zwei Software-Objekten (z. B. Betriebssystem und Textverarbeitungsprogramm) oder zwischen Software und Hardware (z. B. Betriebssystem und Computer). Die Benutzerschnittstelle umfasst neben den Bedienelementen (u. a. Tastatur, Bildschirm) des Computers auch die Elemente einer Software (z. B. Menüs, Dialogboxen, Fenster), die die Kommunikation erst ermöglichen. Mikrocomputer bieten drei grundsätzliche Arten von Benutzerschnittstellen (die sich nicht unbedingt gegenseitig ausschließen): Die Befehlszeilen-Schnittstelle, dargestellt z. B. durch die MS-DOS-Eingabezeile, die mit A:\ oder C:\ beginnt, reagiert auf Befehle die dort vom Anwender eingegeben werden müssen. Die Menüschnittstelle (auch menügesteuerte Schnittstelle genannt) wird von vielen Anwendungsprogrammen (z. B. Lotus 1-2-3) benutzt und bietet dem Anwender eine Auswahl von Befehlswörtern, die einfach aktiviert werden können. Die graphische Benutzungsoberfläche – charakteristisch für den Apple Macintosh und alle fensterorientierten Programme – zeigt dem Anwender eine visuelle Darstellung der Programmumgebung also beispielsweise einen Schreibtisch auf dem Bildschirm, und überlässt dem Anwender nicht nur eine Menüauswahl, sondern auch die Gestaltung der Größe, des Aussehens und des Inhalts eines oder mehrerer Bildschirm-„Fenster” bzw. Arbeitsbereiche. Im Hardwarebereich bestehen Schnittstellen aus Karten, Steckern und anderen Geräten, die bestimmte Hardware-Komponenten mit dem Computer verbinden, so dass ein Datenaustausch möglich wird. Für die Datenübertragung existieren mittlerweile standardisierte Schnittstellen wie beispielsweise RS-232-C und SCSI. Diese können Verbindungen zwischen Computern und Druckern, Festplatten sowie anderen Geräte herstellen. Bei einer seriellen Schnittstelle handelt es sich um eine Datenübertragungseinrichtung, bei der Daten- und Steuerbits sequentiell über einen einzelnen Kanal gesendet werden. Im Gegensatz dazu erfolgt bei einer parallelen Schnittstelle die Übertragung mehrerer Daten- und Steuerbits gleichzeitig über Kabel mit einer entsprechenden Anzahl paralleler Leitungen.
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