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Warzen

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WarzeWarze

Warzen, fachsprachlich bzw. lateinisch Verrucae, kleine, gutartige, deutlich umgrenzte Wucherungen der oberen Hautschicht (Epidermis), die meist durch humane Papillomviren hervorgerufen werden.

Warzen erzeugende Viren werden zumeist durch eine Schmierinfektion übertragen; sie dringen über winzige Hautverletzungen ein und bilden nach einigen Wochen oder Monaten die als Warzen bezeichneten Wucherungen. Infizierte verteilen die Viren häufig durch Kratzen, wodurch sich weitere Warzen bilden. Warzen können flach oder erhaben (oft halbkugelförmig) sein und fühlen sich fest an.

Vor allem in der Kindheit treten wenige Millimeter große, rötliche, manchmal juckende Flachwarzen auf. An den Fußsohlen können schmerzende Dornwarzen entstehen, die dornartig tief in das Gewebe einwachsen. Im Gesicht treten fadenförmige Pinselwarzen auf. An den Genitalien, um den After und in der Gebärmutter bilden sich rosa Feigwarzen, die meist durch Geschlechtsverkehr übertragen werden. Ab dem fünften Lebensjahrzehnt entstehen bräunlich gefärbte Alterswarzen, die Bohnengröße erreichen können.

Warzen können sich spontan zurückbilden. Ist dies nicht der Fall, lassen sie sich u. a. durch äußerlich anzuwendende Medikamente wie die ätzend wirkende Chloressigsäure beseitigen. Man kann das Warzengewebe auch durch Vereisung zerstören (Kryochirurgie), mit einem Thermokauter (einem schlingenförmigen Instrument) unter Hitzeeinwirkung abtragen, mit speziellem Infrarotlicht behandeln oder chirurgisch mit einem scharfen Löffel entfernen. Insbesondere die Bekämpfung von Flachwarzen gelingt manchmal auch mit verschiedenen Hausmitteln, die nicht zuletzt aufgrund des Placeboeffekts erfolgreich sein können. Dazu gehören das mehrtägige Abkleben der Warze mit Haushaltsklebeband (Gewebeband) und anschließendes Abschleifen mit Bimsstein, das Auftragen von Löwenzahn-Milchsaft und das Auflegen von Knoblauch.

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