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    Maria I. Tudor (eng. Mary Tudor) (* 18. Februar 1516 in Greenwich ; † 17. November 1558 im St. James's Palace ) war von 1553 bis 1558 Königin von England und Irland

  • Mary Tudor – Wikipedia

    Maria Tudor (* 28. März 1496 ; † 25. Juni 1533 ) war die jüngste Tochter von Heinrich VII. von England und als dritte Ehefrau Ludwigs XII. für einige Monate Königin von ...

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Maria I. Tudor (von England)

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Maria I. TudorMaria I. Tudor

Maria I. Tudor (von England), genannt „die Katholische” (1516-1558), Königin von England (1553-1558).

Maria wurde am 18. Februar 1516 als Tochter Heinrichs VIII. und dessen erster Frau Katharina von Aragonien in London geboren. Nach dem Tod ihres Halbbruders Eduard VI. am 6. Juli 1553 folgte sie ihm als rechtmäßige Erbin auf dem Thron. John Dudley, Herzog von Northumberland, unter Eduard VI. Mitglied des Regentschaftsrates, erhob dagegen am 10. Juli seine Schwiegertochter Lady Jane Grey zur Königin; er wurde von den Anhängern Marias gefangen genommen und hingerichtet.

Maria versuchte, die von ihrem Vater eingeführten konfessionellen Neuerungen rückgängig zu machen und das Land zum Katholizismus zurückzuführen. Das Parlament lehnte es jedoch ab, die Ländereien, die Heinrich VIII. konfisziert hatte, der Kirche zurückzugeben. Maria setzte sich über das Parlament hinweg und gab zumindest das Kirchengut zurück, das sich jetzt im Besitz der Krone befand. Noch verhängnisvoller als diese Entscheidung war ihre 1554 geschlossene Ehe mit dem spanischen König Philipp II., einem kompromisslosen Katholiken, der in England äußerst unbeliebt war. England reagierte auf diese Verbindung mit einem gewaltigen, aber erfolglosen Aufstand unter der Führung von Sir Thomas Wyatt: Maria sollte abgesetzt werden und ihre Halbschwester Elisabeth, die spätere Elisabeth I., den Thron übernehmen. Auf Philipps Anordnung hin schloss sich Maria Spanien in seinem Krieg gegen Frankreich an, mit dem Ergebnis, dass Calais, die letzte englische Bastion aus dem Hundertjährigen Krieg in Frankreich, 1558 verloren ging.

Im Zuge ihrer Rekatholisierungspolitik ließ Maria „die Blutige” (Bloody Mary) rigoros Protestanten verfolgen und hinrichten; etwa 300, zum Teil führende Protestanten wurden wegen Ketzerei zum Tode verurteilt, u. a. der Erzbischof Thomas Cranmer von Canterbury. Maria starb am 17. November 1558 in London; ihre Nachfolgerin war Elisabeth I.

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