Auswahl der Encarta-Redaktion
Gute Bücher zum Thema "Isadora Duncan", ausgewählt von den Encarta-Redakteuren.
Suche in Encarta
In Encarta suchen nach Isadora Duncan

Windows Live® Suchergebnisse

  • About Isadora Duncan

    Isadora Duncan by Lori Belilove. Isadora Duncan dancing in Theater of Dionysus, photographed by her brother Raymond during their visit to Greece in 1903. (right)

  • Isadora Duncan Dance Foundation - Home

    Quotes, information, books, videos, archival photos and more on the life and art of Isadora Duncan. Also the prestigious Lori Belilove and Company presenting Duncan's repertory ...

  • Isadora Duncan - Wikipedia, the free encyclopedia

    Isadora Duncan (May 27, 1877 – September 14, 1927) was an American dancer. She was born Angela Isadora Duncan in San Francisco, California and is considered by many to be the ...

Alle Suchergebnisse anzeigen:
Windows Live® Suchergebnisse

Isadora Duncan

Enzyklopädieartikel
Multimedia
Isadora DuncanIsadora Duncan

Isadora Duncan (1877-1927), amerikanische Tänzerin und Tanzpädagogin, die mit der Schaffung eines expressiven Tanzstiles, den sie in Auseinandersetzung mit dem Tanz der griechischen Antike entwickelte, den Grundstein für die Bewegung des Modern Dance im 20. Jahrhundert legte.

Geboren am 27. Mai 1877 als Dora Angela Duncan in San Francisco, gab sie 1899 ohne großen Erfolg ihr Debüt in Chicago. Anschließend reiste sie nach Europa, wo sie zusammen mit ihrer Schwester Elisabeth Duncan (1874-1948) auf Tournee ging. Sie trat u. a. in Wien, Budapest und Berlin auf, wo sie 1904 eine Schule eröffnete, um ihr neues System zu unterrichten. Weitere Schulen gründete sie 1914 in Paris und 1921 in Moskau. Ihr privates Leben verlief tragisch. Ihre beiden Kinder – eine Tochter aus der Verbindung mit dem Bühnenbildner Edward Gordon Craig und ein Sohn von dem Industriellenerben Paris Singer – starben 1913 bei einem Verkehrsunfall. 1922 heiratete sie den russischen Dichter Sergej Jessenin. Die durch Jessenins Alkoholismus, Skandale und persönliche Zerwürfnisse belastete Ehe bestand jedoch nur kurze Zeit. Vor allem in ihrer Heimat verübelte man der genialen Tänzerin ihren freizügigen Lebenswandel, und die Duncan lebte später viele Jahre in Armut. Nach einem letzten Auftritt in Paris starb sie am 14. September 1927 in Nizza; ihr Schal verfing sich in einem Rad ihres Autos und strangulierte sie.

Duncans Tanzstil war geprägt von freien, fließenden, emotionsgeladenen Bewegungen, die von Naturelementen wie Wind und Wellen inspiriert waren, und spiegelte die Faszination wider, die die ästhetischen Ideale der griechischen Antike von der menschlichen Gestalt auf sie ausübten. Gewöhnlich trat sie in einer durchscheinenden Tunika auf, die Füße, Arme und Beine nackt, das Haar offen. Als sie ihren neuen Stil des Ausdruckstanzes erstmals in Amerika vorführte, traf sie zunächst auf starken Widerstand und konnte sich nur allmählich mit ihren neuen Ideen durchsetzen. Besonders durch ihren Einfluss auf den russischen Choreographen Michail Fokin konnte sie beträchtlich auf das Ballett des 20. Jahrhunderts einwirken. Weitere Choreographen, die sie unmittelbar beeinflusste, waren die Amerikaner Ruth Saint Denis und Ted Shawn. Aufgrund ihrer Abneigung gegen formalisierte Techniken und der Bevorzugung natürlicher Bewegungen erschien Duncans Tanz fast improvisiert. Neben mehreren tanztheoretischen Schriften aus ihrer Feder erschien 1927 ihre Autobiographie My Life (Memoiren).

In diesem Artikel suchen
Druckerfreundliche Version der Seite
Versenden




© 2008 Microsoft