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Pappel

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ZitterpappelnZitterpappeln

Pappel, Gattung aus der Familie der Weidengewächse mit etwa 100, zum Teil schwer bestimmbaren Arten.

Pappeln sind kurzlebige, schnell wachsende Bäume, die hauptsächlich in der nördlichen Hemisphäre verbreitet sind. Die Blüten der zweihäusigen Pappeln sind zu Kätzchen angeordnet, sie werden durch den Wind bestäubt. Pappeln verdunsten sehr viel Wasser und vermögen deshalb feuchte Böden zu entwässern. Das weiche Holz wird bei der Papierproduktion und für leichte Holzkonstruktionen am Bau verwendet.

Die in Europa weit verbreitete Silberpappel besitzt eine grauweiße Rinde und unterseits weißfilzige Blätter. Die Pyramidenpappel wird wegen ihrer geraden, aufrechten Äste oft als Windschutz verwendet; sie ist ein beliebter Park- und Alleebaum. Das Genom der in Nordamerika verbreiteten Westlichen Balsampappel wurde 2004 als erstes Genom eines Baumes vollständig sequenziert: Die 19 Chromosomen enthalten rund 40 000 Gene. Das Kuratorium Baum des Jahres wählte die insbesondere in Flussauen wachsende, nach der Farbe ihrer Rinde benannte Schwarzpappel, von der in Deutschland nur noch rund 3 000 Altbäume bekannt sind, zum Baum des Jahres 2006.

Siehe auch Zitterpappel

Systematische Einordnung: Pappeln bilden die Gattung Populus der Familie Salicaceae. Die Silberpappel heißt wissenschaftlich Populus alba, die Pyramidenpappel trägt den botanischen Namen Populus nigraculti var. Italica, die Westliche Balsampappel heißt Populus trichocarpa und die Schwarzpappel Populus nigra.

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