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Windows Live® Suchergebnisse JohannisbrotbaumEnzyklopädieartikel
Johannisbrotbaum, bis zu 15 Meter hoher Baum aus dem östlichen Mittelmeergebiet, der zur Familie der Hülsenfrüchtler zählt. Der Johannisbrotbaum besitzt immergrüne, paarig gefiederte Blätter und treibt im Herbst kleine rote, eingeschlechtige Blüten, die in kurzen Trauben angeordnet sind. Dabei fehlen den weiblichen Blüten die Blütenblätter. Als Früchte bilden sich im nächsten Frühjahr große grüne, später schwärzliche, ledrige Hülsen von etwa 10 bis 30 Zentimeter Länge, die sich jedoch nicht öffnen (Johannisbrot). Sie enthalten ein zähes, essbares und angenehm süß schmeckendes Mark, in das mehrere Samen eingebettet sind. Die Hülsen werden oft als Viehfutter verwendet. Da die abgeflachten, runden, braunen Samen erstaunlich einheitlich bezüglich ihrer Größe und des Gewichts sind, dienten sie vermutlich ursprünglich Juwelieren und Goldschmieden als Festlegung für das so genannte Karat, ein Eichgewicht. Der Johannisbrotbaum wird auch in anderen warmen Klimaregionen angebaut. Systematische Einordnung: Der Johannisbrotbaum heißt botanisch Ceratonia siliqua. Zusammen mit einer weiteren Art bildet er die Gattung Ceratonia aus der Unterfamilie Caesalpinioideae der Familie Leguminosae.
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