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Windows Live® Suchergebnisse Burrhus Frederic SkinnerEnzyklopädieartikel
Burrhus Frederic Skinner (1904-1990), amerikanischer Psychologe und Verhaltensforscher. Er gilt als der führende Vertreter des psychologischen Behaviorismus. Skinner wurde am 20. März 1904 in Susquehanna (Pennsylvania) geboren. Nach seinem Studium lehrte er ab 1937 als Professor zunächst an der University of Minnesota, daran anschließend (1945-1948) an der Harvard University. Beeinflusst durch die Arbeiten von Pawlow in der Sowjetunion und Watson in den USA experimentierte Skinner zunächst mit Ratten und Vögeln, die er in so genannte Problemkäfige setzte und einfache Aufgaben lösen ließ. Die hieraus gewonnenen Erkenntnisse übertrug er teilweise auf seine behavioristische Lerntheorie – was einen wesentlichen Kritikpunkt an seiner Arbeit darstellt. Außerdem entwickelte er den programmierten Unterricht, eine linear verlaufende Lehrmethode, die, an eine technische Apparatur (Computer, Tonband etc.) gebunden, dem Schüler kleine, abgeschlossene Lerneinheiten präsentiert, die aufeinander aufbauen. Er verfasste mehrere Schriften, darunter Behaviour of organisms (1938; Verhalten der Organismen), den Roman Walden two (1948; Futurum zwei) und The technology of teaching (1968; Erziehung als Verhaltensforschung). In Beyond freedom and dignity (1971; Jenseits von Freiheit und Würde) sprach sich Skinner dafür aus, Massenkonditionierung als Mittel sozialer Kontrolle einzusetzen. Zu seinen späteren Arbeiten zählen Particulars of my life (1976; Angaben zu meinem Leben) und Recent issues in the analysis of behaviour (1978; Neueste Ergebnisse zur Analyse des Verhaltens). Skinner starb am 18. August 1990 in Cambridge (Massachusetts).
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