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  • Herbie Hancock – Wikipedia

    Herbert Jeffrey „Herbie“ Hancock (* 12. April 1940 in Chicago) ist ein US-amerikanischer Jazz-Pianist und Komponist. Die Improvisation Herbie Hancocks ist geprägt von einer ...

  • Herbie Hancock - In Concert: Herbie Hancock: Amazon.de: DVD & Blu-ray

    Darsteller: Herbie Hancock; Format: Dolby, DTS, PAL, Surround Sound; Sprache: Englisch; Region: Region 2; Bildseitenformat: 4:3; FSK: Ohne Altersbeschränkung

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Herbie Hancock

Enzyklopädieartikel

Herbie Hancock (*1940), eigentlich Herbert Jeffrey Hancock, amerikanischer Jazzmusiker (Pianist, Komponist), einer der Pioniere des Fusion Jazz.

Hancock wurde in Chicago (USA) in eine musikalische Familie hineingeboren, begann mit sieben Jahren Klavier zu spielen und trat bereits mit elf Jahren als Solist mit einem Klavierkonzert von Mozart mit dem Chicago Symphony Orchestra auf. Hancock studierte am Grinnell College und an der Roosevelt University von Chicago. Sein Interesse am Jazz wurde durch Aufnahmen von Oscar Peterson und George Shearing geweckt. 1960 ging er nach New York zu Donald Byrd, 1962 unterzeichnete er seinen ersten Plattenvertrag und 1963 wurde er Mitglied des Quintetts von Miles Davis, dem damals innovativsten Jazzensemble. Er wurde als brillanter Bebopsolist gefeiert und kombinierte modernste Elektronik mit dem Klang des akustischen Pianos. Mit seinem eigenen Ensemble zählt er zu den Begründern des Fusion Jazz. Dieses Ensemble verkleinerte er 1973 zum Quintett und legte mit Headhunters die bestverkaufte Langspielplatte der Jazzgeschichte vor.

Neben weiteren akustischen Jazzkompositionen entwickelte Hancock immer neue Stücke im Funk-Rock-Stil, in einer Mischung aus Popmusik, Hardrock und Discomusik. In den Jahren nach 1980 entdeckte er für sich die Effekte des scratching, eines rhythmischen Elements des Rap. Mit seinem neuen Ensemble, der Band Rockit, bewegte er sich immer mehr auf der Disco-Funk-Welle und vergrämte damit die Kritiker wie auch einen Großteil seiner traditionellen Fans. Die Singleauskopplung Rockit (zu der ein bemerkenswertes Video erschien) kam dessen ungeachtet auf den ersten Platz der amerikanischen Charts und erhielt einen Grammy als beste Instrumentalaufnahme.

Hancock spielte in seiner Laufbahn mit zahllosen namhaften Jazz-Musikern zusammen, so vor allem auch immer wieder im Duett mit Chick Corea. Seine frühe Komposition Watermelon Man wurde in der Version von Mongo Santamaria zum Hit und zählt heute zu den „Standards” des Fusion Jazz. Hancock schrieb auch zahlreiche Filmmusiken, u. a. zu Michelangelo Antonionis Blow-Up (1966). 1987 bekam er einen Oscar für die Filmmusik zu Round Midnight (1986; Um Mitternacht), einem Film über Jazzmusiker im Paris der fünfziger Jahre.

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