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  • Paolo Uccello – Wikipedia

    Paolo di Dono, besser bekannt als Paolo Uccello, (* 1397 in Florenz; † 10. Dezember 1475 in Florenz) war ein italienischer Maler und Mosaik künstler.

  • Paolo Uccello - Wikipedia, the free encyclopedia

    Paolo Uccello (born Paolo di Dono, 1397 – December 10, 1475) was an Italian painter who was notable for his pioneering work on visual perspective in art. Giorgio Vasari in his ...

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Paolo Uccello

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Paolo Uccello: Der Drachenkampf des heiligen Georg (um 1450)Paolo Uccello: Der Drachenkampf des heiligen Georg (um 1450)

Paolo Uccello, eigentlich Paolo Di Dono, (um 1397 bis 1475), italienischer Maler. Mit Hilfe genauer Naturbeobachtung und perspektivischer Darstellung überwand er die Malerei der Gotik und wurde einer der ersten Künstler der Renaissance in Italien.

Uccello wurde um 1397 als Sohn eines Barbiers in Pratovecchio nahe Florenz geboren. Er wurde in seiner Jugend von Lorenzo Ghiberti unterrichtet, dessen Bilder und plastische Werke sein späteres Schaffen beeinflussten. 1425 ging er für mehrere Jahre nach Venedig, um in der Basilica San Marco an den Mosaiken mitzuarbeiten. Es folgten Aufenthalte in Prato, Padua und Urbino. Uccello starb am 10. Dezember 1475 in Florenz.

Uccello größtes Interesse galt der perspektivischen Darstellung, die er mit Hilfe geometrischer Studien erforschte. Bereits in einem seiner frühen Hauptwerke, dem Reiterbild des John Hawkwood (1436) für den Dom Santa Maria del Fiore in Florenz, setzte er perspektivische Verkürzungen ein, die die Figur des Reiters und den ihn umgebenden Bildraum in bislang ungekannter Weise plastisch erscheinen ließen. Dabei wandte er nicht die Zentralperspektive an, sondern wählte mehrere Fluchtpunkte in seinen Gemälden.

Neben der perspektivischen Malweise widmete sich Uccello besonders der genauen Naturbeobachtung, die ihn zu einer neuartigen, realistischen Gestaltung seiner Figuren führte. Der Kunstschriftsteller Giorgio Vasari lobte Uccello in seinen Schriften als Meister der realistischen Gestaltung von Landschaften, Tieren und Figuren und hob dabei besonders sein Gemälde Sintflut (1446-1448) hervor, das Uccello im Rahmen eines Freskenzyklus mit Szenen aus dem Leben Noahs für den Kreuzgang von Santa Maria Novella in Florenz schuf. Auch dieses Werk sorgte aufgrund seiner tiefenräumlichen Wirkung für großes Aufsehen bei den Zeitgenossen. Während sein Reiterbild motivisch noch dem strengen gotischen Stil entsprach, hatte Uccello im Sintflut-Fresko bereits eine dramatisch-poetische Bildsprache und Figurengestaltung entwickelt.

Nur wenige von Uccellos Gemälden sind erhalten. Zu ihnen zählen die drei Tafelbilder der Schlacht von San Romano (um 1456); ein weiteres wichtiges Werk ist die Nächtliche Jagd im Wald (nach 1460), und unter den kleinen Gemälden ist Die Hostienlegende (um 1467) bedeutend. Uccello verband in seinen Werken eine Vorliebe für perspektivische Gestaltung mit einem neuartigen Anspruch auf Naturnachahmung, die er mit Hilfe von Hell-dunkel-Effekten und einer außergewöhnlichen Farbgebung erreichte. Beeinflusst von Brunelleschi, Donatello und Masaccio überwand er so den gotisierenden Stil seines Frühwerks und schuf Gemälde, die ihn als Künstler der aufkommenden Renaissance auswiesen.

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