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Windows Live® Suchergebnisse Antigonos III. Doson (von Makedonien)Enzyklopädieartikel
Antigonos III. Doson (von Makedonien), (um 263 bis 221 v. Chr.), zunächst Reichsverweser und später König von Makedonien (227-221 v. Chr.), Neffe von Antigonos II. Nach dem Tod seines Vetters Demetrios II. 229 v. Chr. übernahm Antigonos als Reichsverweser die Vormundschaft für dessen Sohn, den späteren König Philipp V. – daher sein Beiname Doson: „der die Herrschaft abgeben wird”. Gegen den Abfall von Vasallen und Verbündeten setzte er sich durch Kriege und Verhandlungen zum Teil erfolgreich zur Wehr, und 227 v. Chr. nahm er den Königstitel an. 225 v. Chr. rief ihn der Achaiische Bund, der bislang gegen Makedonien gerichtet war, gegen König Kleomenes III. von Sparta zu Hilfe . 224 v. Chr. besiegte Antigonos Korinth, das sich Sparta angeschlossen hatte, und errichtete einen Hellenischen Bund, in dem sich nahezu alle Mittelgriechen zusammenfanden, u. a. Achaier, Thessaler, Böoter, Epiroten und Euböer. Antigonos übernahm als Hegemon die Führung des Bundes. 223 v. Chr. kämpfte er erfolgreich auf der Peloponnes, und 222 v. Chr. besiegte er Kleomenes bei Sellasia (nördlich von Sparta) und zwang Sparta zum Beitritt zu dem Hellenenbund. Durch seinen Sieg über Kleomenes hatte Antigonos Makedonien für die folgenden zwei Jahrzehnte als führende Macht in Griechenland etabliert. Nach seinem Tod 221 v. Chr. übernahm sein Mündel und Adoptivsohn Philipp V. die Herrschaft in Makedonien.
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