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    Biography. Oscar Arias Sánchez was born in 1940. After studying in the United States, he read law and economics at the University of Costa Rica in the capital, San Jose.

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Oscar Arias Sánchez

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Oscar Arias SánchezOscar Arias Sánchez

Oscar Arias Sánchez (*1941), costa-ricanischer Politiker, Präsident von Costa Rica (1986-1990 und seit 2006) und Friedensnobelpreisträger.

Oscar Arias Sánchez wurde am 13. September 1941 in Heredia (Costa Rica) als Sohn eines Kaffeeplantagenbesitzers geboren. Er studierte Rechts- und Wirtschaftswissenschaften an der Universität von Costa Rica sowie anschließend Politikwissenschaft an der London School of Economics und der Universität von Essex. Zurück in Costa Rica, lehrte er von 1969 bis 1972 an der Universität von Costa Rica Politikwissenschaft. Daneben war er als finanzpolitischer Berater der Regierung von Präsident José Figueres Serrer tätig sowie als Vorstandsmitglied der costa-ricanischen Zentralbank. 1972 berief ihn Figueres als Minister für Planung und Wirtschaft in seine Regierung; Präsident Daniel Oduber, der 1974 die Regierung antrat, behielt ihn in diesem Amt bei. 1977 schied Arias aus der Regierung aus, nicht ohne zuvor noch die Grundlinien eines Plans zur Entwicklung Costa Ricas entworfen zu haben. Von 1978 bis 1982 gehörte er für den sozialdemokratischen Partido Liberación Nacional (PLN) der Nationalversammlung an, 1979 wurde er zum Generalsekretär des PLN gewählt, und 1982 hatte er als Leiter des Wahlkampfes seiner Partei großen Anteil daran, dass der PLN in Person von Luis Alberto Monge Álvarez das Präsidentenamt nach vier Jahren in der Opposition zurückgewann. 1984 trat Arias als Generalsekretär zurück, um selbst für das Präsidentenamt zu kandidieren. Die Präsidentschaftswahlen am 2. Februar 1986 gewann er mit 54 Prozent der Stimmen klar, nicht zuletzt dank seines wirtschaftspolitischen Programms, das auf einen Aufschwung im Lande und eine Verbesserung der Lage auch der unteren Schichten hoffen ließ. Im Mai 1986 löste er Luis Alberto Monge Álvarez im Präsidentenamt ab.

Als Präsident engagierte sich Arias wie versprochen für einen wirtschaftlichen Aufschwung, daneben aber auch für den Frieden in Mittelamerika. In Zusammenarbeit mit den anderen zentralamerikanischen Staaten gelang es ihm, einen Friedensplan für Mittelamerika aufzustellen. Er appellierte an El Salvador, Guatemala, Honduras und Nicaragua, den Contadora-Friedensprozess wieder aufzunehmen, der wegen der Bürgerkriege in Mittelamerika und der Spannungen zwischen der sandinistischen Regierung Nicaraguas und den USA ins Stocken geraten war. Anfang 1987 legte er den so genannten Arias-Plan vor, der die fünf zentralamerikanischen Staaten u. a. verpflichtete, sich innerhalb der eigenen Grenzen, aber auch gegenseitig um Frieden zu bemühen, die Demokratie zu fördern und für ein Wirtschaftswachstum zu sorgen, um die gesamte Region zu stabilisieren und zu befrieden. Im August 1987 unterzeichneten die Präsidenten der fünf zentralamerikanischen Staaten diesen Plan. Noch im selben Jahr wurde Arias für diese Leistung mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Nach Ablauf seiner Amtszeit als Präsident 1990 widmete sich Arias seiner Arbeit für den Frieden in der Arias Foundation for Peace and Human Progress.

Bei den Präsidentschaftswahlen am 5. Februar 2006 kandidierte Arias erneut, gewann jedoch nur denkbar knapp vor dem Linkspopulisten Ottón Solís Fallas. Vor allem das hohe Ansehen, das sich Arias während seiner ersten Amtszeit in der Wirtschafts- und der Außenpolitik erworben hatte, war vermutlich für seinen Wahlsieg verantwortlich sowie das Versprechen, das Land aus der Krise zu führen, in die es durch Misswirtschaft und Korruption geraten war, und es in den Kreis der wohlhabenden Staaten zu führen. Im Mai 2006 wurde Arias als Nachfolger von Abel Pacheco im Präsidentenamt vereidigt.

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