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  • Aalartige Fische (Anguilliformes)

    Aalartige Fische. Links des Informationszentrum Chemie Biologie der ETH Zürich, strukturiert nach Fachgebieten.

  • Aalartige Fische - MSN Encarta

    Aalartige Fische, Ordnung lang gestreckter, schlangenartig geformter Knochenfische mit über 700 Arten.

  • Aalartige – Wikipedia

    Die Aalartigen (Anguilliformes) sind eine ca. 360 Arten umfassende Ordnung schlangenförmiger, fast ausschließlich im Meer lebender Knochenfische.

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Aalartige Fische

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Europäischer FlussaalEuropäischer Flussaal

Aalartige Fische, Ordnung lang gestreckter, schlangenartig geformter Knochenfische mit über 700 Arten.

Die Ordnung wird in zwei Unterordnungen unterteilt: Aale (mit 16 Familien und gut 700 Arten) und Pelikanaale (drei Familien mit 24 Arten); manche Systematiker stellen die Pelikanaale in eine eigene Ordnung. Die meisten Aalartigen Fische haben keine Schuppen und sind mit einer schützenden Schleimhaut überzogen. Die Rücken- und Afterflossen setzen kurz hinter dem Kopf an und reichen beinahe bis zu der (oftmals allerdings gar nicht ausgebildeten) Schwanzflosse. Vor allem diese Flossen ermöglichen den äußerst geschmeidigen Schwimmern ihr schnelles Vorwärtskommen. Aufgrund ihres Körperbaues können sich Aale leicht in Bodensedimente eingraben und durch Spalten zwängen. Die meisten Arten werden nicht länger als einen Meter; es gibt allerdings einen Meeraal, der drei Meter Länge erreichen kann und den man im Meer in bis zu 250 Meter Tiefe findet. Pelikanaale bewohnen die Tiefsee in 2 000 bis 5 000 Meter Tiefe, sie haben Leuchtorgane und ein unverhältnismäßig großes Maul, das sie wahrscheinlich wie einen Fangtrichter benutzen.

Zur Unterordnung der Aale gehören mit Ausnahme der Flussaale ausschließlich marine Arten wie Meeraale und Muränen. Aale sind weltweit verbreitet, sie sind meist nachtaktiv und leben in der Regel räuberisch. Süßwasseraale wie unser Europäischer Flussaal verlassen zum Laichen die Binnengewässer und wandern ins Meer. Die Nachkommen schlüpfen als durchsichtige, dünne, weidenblattförmige Larven, die früher als eigene Gattung Leptocephalus eingestuft wurde (die Weidenblattlarven heißen daher heute noch Leptocephaluslarven). Weidenblattlarven driften unweit der Meeresoberfläche und ernähren sich von Plankton, sie entwickeln sich in ein bis drei Jahren zu Jungaalen weiter. Nur von Flussaalen sind weite Laichwanderungen bekannt.

Systematische Einordnung: Aalartige Fische bilden die Ordnung Anguilliformes, Aale die Unterordnung Anguilloidei und Pelikanaale die Unterordnung Saccopharyngoidei. Der bis zu drei Meter lange Meeraal ist als Conger conger klassifiziert, der Europäische Flussaal heißt zoologisch Anguilla anguilla.

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