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Windows Live® Suchergebnisse KelpEnzyklopädieartikel
Kelp, mehrere Gattungen großer, auch als Seetang bezeichneter Braunalgen, die entlang der Küsten kühlerer Meere gedeihen; eine im Nordpazifik lebende Art ist der bis zu etwa 60 Meter lange Riesentang. Kelp besitzt wurzelähnliche Organe, mit denen er am Meeresgrund an Felsen festwächst. Diese Festhalteorgane gehen in einen kräftigen Stiel über, der ein oder mehrere braune, längliche, lappige, derbe, elastische Blätter trägt. In den blattartigen Organen, Thalli genannt, findet die Photosynthese statt. Kelp entwickelt sich in der Gezeitenzone felsiger Küsten zu bestandsbildenden Formationen, so genannten Kelpwäldern. Sie bilden ein eigenes Ökosystem, das bevorzugter Lebensraum von Seeottern ist. Kelp ist reich an Vitaminen und Mineralien und dient vor allem in Japan als Nahrungsmittel. Zudem wird er zur Produktion von Algin genutzt, das man bei der Reifenherstellung verwendet. Algin verhindert außerdem die Kristallbildung in Eiscreme und wird verschiedenen Nahrungsmitteln sowie Zahncreme als Andickungsmittel zugesetzt. Früher war Kelp eine Hauptquelle für Iod und Soda. Systematische Einordnung: Als Kelp werden die großen Braunalgen der Ordnung Laminariales bezeichnet, oft auch Vertreter der Ordnung Fucales wie der Blasentang.
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