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Quito

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Peripherie von Quito (Ecuador)Peripherie von Quito (Ecuador)

Quito, Hauptstadt Ecuadors und der Provinz Pichincha.

Die Stadt liegt im Norden des Landes, am Fuß des Vulkans Pichincha in einem schmalen, fruchtbaren Tal der Anden (2 850 Meter über dem Meeresspiegel). Aufgrund der Höhenlage befindet sich die Stadt trotz ihrer Nähe zum Äquator in einer gemäßigten Klimazone. Die wichtigsten Erzeugnisse sind Textilien, Nahrungsmittel, Getränke, Leder, Zement, Möbel und kunsthandwerkliche Produkte aus Gold und Silber. Die Stadt ist mit dem Pazifik durch eine Eisenbahnlinie (eröffnet 1908) verbunden, besitzt einen internationalen Flughafen und liegt am Pan-American Highway.

Quito ist die älteste Hauptstadt Südamerikas und hat noch immer kolonialen Charakter. Die Stadt wurde nach spanischem Vorbild mit einer weiträumigen zentralen Plaza neu angelegt. Es gibt viele ruhige Parks und Gärten. Der vorherrschende Baustil ist der des spanischen Barock. Sehenswert sind u. a. die Kirchen und Klöster San Francisco, San Augustin, La Compañía und Santo Domingo. Die Altstadt wurde von der UNESCO 1978 zum Weltkulturerbe erklärt. Quito ist Sitz der zentralen Universität von Ecuador (1769), der Katholischen Universität von Ecuador (1946) und eines Polytechnikums (1869).

Quito wurde während des 1. Jahrtausends n. Chr. besiedelt und entwickelte sich mit der Zeit zur befestigten Hauptstadt verschiedener indianischer Völker. Eines davon waren die Quito. 1487 wurde die Stadt von den Inka und 1534 von dem spanischen Eroberer Sebastián de Belalcázar (Benalcázar), einem Leutnant von Francisco Pizarro, erobert. 1822 befreite Antonio José de Sucre, der die südamerikanischen Truppen während ihrer Revolte gegen die spanische Herrschaft kommandierte, die Stadt von den Spaniern. Bis ins frühe 20. Jahrhundert war Quito das wichtigste Wirtschaftszentrum Ecuadors. Dann wurde diese Rolle von Guayaquil übernommen. Vor allem im 19. Jahrhundert wurde die Stadt durch mehrere Erdbeben beschädigt. Nach wiederholten Eruptionen des Pichincha und des östlich der Stadt aufragenden Reventador wurden letztmals im November 2002 weite Teile Quitos mit Asche bedeckt.

Die Einwohnerzahl beträgt etwa 1,40 Millionen.

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