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Windows Live® Suchergebnisse MausEnzyklopädieartikel
Maus, Bezeichnung für ein übliches Zeige- und Eingabegerät eines Computersystems, das u. a. zur Auswahl von Befehlen und Schaltflächen sowie zum Markieren und Zeichnen dient. Die Computermaus wurde ursprünglich von der Firma Xerox am Palo Alto Research Park entwickelt. Es gibt viele Variationen des Mausdesigns mit einer unterschiedlichen Anzahl von Knöpfen, die alle in einer ähnlichen Weise funktionieren. Wenn der Anwender die Maus bewegt, dreht eine Kugel im Inneren der Maus ein Räderpaar, das dort rechtwinklig zueinander angeordnet ist. Die Bewegungen der Kugel werden auf Abgreifzylinder übertragen. Diese sind mit Lochscheiben verbunden, die bei der Bewegung einen Lichtwechsel auslösen, der von Photozellen in entsprechende elektrische Signale umgewandelt wird. Im Gegensatz zu dieser optomechanischen Maus dienen bei der optischen Maus ein Infrarotsensor und ein besonderes Mauspad zur Umwandlung der Mausbewegungen in elektronische Signale. Mit Hilfe einer so genannten SMS-Maus lassen sich SMS-Nachrichten empfangen und senden. Eine besondere „Maus” für Menschen mit schwersten Lähmungen stellten Forscher der Universität Sunderland (Großbritannien) im Sommer 2001 vor. Ihr System mit dem Namen „Cyberlink” nutzt die Bewegungen der Augen und der Gesichtsmuskulatur. Jede feinste Muskelaktivität äußert sich, ähnlich wie die Aktivitäten des Gehirns, in elektrischen Impulsen. Diese lassen sich mit Hilfe spezieller Sensoren erfassen und in Cursorbewegungen umwandeln. Die Sensoren sind in einem Stirnband integriert, das dem Nutzer um den Kopf gelegt wird.
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