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    Die Gynäkologie (gr. γυνή gyné „Frau“ und -logie), oder auch Frauenheilkunde, ist die Lehre von der Behandlung der Erkrankungen des weiblichen Sexual- und ...

  • DGGG, Deutsche Ges. f. Gynäkologie u. Geburtshilfe e.V.

    Die wissenschaftliche Fachgesellschaft der Frauenärzte Deutschlands liefert Informationen über die Gesellschaft, deren Aufgaben, Veranstaltungen und Kongresse sowie ...

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Gynäkologie

Enzyklopädieartikel
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Geschlechtsorgane der FrauGeschlechtsorgane der Frau
Artikelgliederung
1

Einleitung

Gynäkologie, Frauenheilkunde, medizinischer Fachbereich, der sich mit Physiologie und Pathologie der weiblichen Geschlechtsorgane sowie mit Geburtshilfe befasst. Die betreffenden Fachärzte werden als Gynäkologen oder Frauenärzte bezeichnet; sie erhalten eine spezielle theoretische und praktische Ausbildung zur nichtoperativen und chirurgischen Therapie.

2

Untersuchungen

Bei der gynäkologischen Untersuchung wird hauptsächlich der Gesundheitszustand der inneren und äußeren weiblichen Geschlechtsorgane, wie Gebärmutter (Uterus), Eierstöcke, Eileiter, Muttermund und Scheide (Vagina), überprüft. Zu diesem Zweck untersuchen die meisten Gynäkologen auch Blutdruck und Urin und tasten die Brust nach Knoten oder anderen Anzeichen einer möglichen Krebserkrankung ab. Bei diesen Untersuchungen können Infektionen von Nieren, Blase oder Harnwegen sowie Diabetes oder andere Erkrankungen festgestellt werden, die u. a. die Gebärfähigkeit beeinträchtigen könnten. Regelmäßige gynäkologische Untersuchungen werden für Frauen ab Beginn der Geschlechtsreife oder spätestens ab dem 18. Lebensjahr empfohlen und sollten auch nach der Menopause (den Wechseljahren) fortgesetzt werden.

3

Störungen und Erkrankungen

Bei einer umfassenden gynäkologischen Untersuchung können eine Reihe von Störungen und Erkrankungen erkannt werden, die im folgenden beschrieben werden.

3.1

Krebserkrankungen und Tumoren

Ein wichtiger Grund für regelmäßige Untersuchungen ist die Früherkennung von Cervixkarzinomen (Krebs des Gebärmutterhalses und/oder des Muttermundes). Dazu wird ein einfacher Test, die Papanicolaou- oder Pap-Färbung, angewendet. Der Arzt nimmt einen so genannten Abstrich, eine Zellprobe des Muttermundes oder des Scheidensekrets. Dieser Abstrich wird dann nach einem speziellen Färbeverfahren unter dem Elektronenmikroskop nach Krebsanzeichen untersucht. Findet man dabei verdächtige Zellen, wird eine größere Zellprobe entnommen (Biopsie), um die Krebsbildung zu bestätigen oder auszuschließen. Regelmäßige Abstrichproben werden empfohlen. Ebenso wichtig sind regelmäßige Untersuchungen der Eierstöcke, der Eileiter und der Gebärmutter, da Krebserkrankungen dieser Organe häufig symptomlos verlaufen, bis die Krankheit für eine einfache Heilung zu weit fortgeschritten ist.

Außerdem können bei einer Untersuchung des Beckens ungewöhnliche Gewebe wie Zysten oder Tumoren entdeckt werden. Nur wenige dieser Geschwüre erweisen sich als bösartig, ihr weiteres Wachstum muss jedoch beobachtet werden. Auch bei Brustuntersuchungen lassen sich Knoten feststellen.

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