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Dominikanische Republik

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Dominikanische Republik (Flagge und Hymne)Dominikanische Republik (Flagge und Hymne)
Artikelgliederung
1

Einleitung

Dominikanische Republik, Staat der Westindischen Inseln. Die Dominikanische Republik erstreckt sich auf dem östlichen Teil der Antilleninsel Hispaniola und grenzt im Westen an Haïti. Mit 48 400 Quadratkilometern ist das Land etwas größer als Niedersachsen. Hauptstadt ist Santo Domingo.

2

Land

2.1

Physische Geographie

Die Dominikanische Republik ist überwiegend gebirgig. Sie wird landschaftlich durch vier von Nordwesten nach Südosten verlaufende Gebirgszüge gegliedert, die durch lang gestreckte Tieflandfurchen voneinander getrennt werden. In der Cordillera Central befindet sich mit dem Pico Duarte (3 098 Meter) der höchste Berg des Landes. Aufgrund der hohen Verbreitung von Kalkgesteinen sind Karsterscheinungen weit verbreitet. Der stark salzhaltige Lago Enriquillo ist der einzige größere See des Landes. Der Seespiegel befindet sich in einer Höhe von 44 Metern unter dem Meeresspiegel.

2.2

Klima

Das Klima der Dominikanischen Republik ist der Lage entsprechend randtropisch mit dem Wechsel zwischen winterlicher Trockenzeit und sommerlicher Regenzeit. Durch den Gebirgsverlauf weist das Klima starke regionale Unterschiede auf. Zudem wird es maßgeblich durch den Passat geprägt. Die Gebirgszüge erhalten bis über 2 000 Millimeter Niederschläge im Jahr, für das gesamte Land liegt der Mittelwert bei 1 525 Millimetern. Der Regen fällt überwiegend zwischen Mai und Oktober. Die mittleren Monatstemperaturen liegen in Santo Domingo zwischen 24 und 27 °C. Gelegentlich wird das Land auch von Hurrikans betroffen. So wurden nach offiziellen Angaben durch den Hurrikan George im September 1998 etwa 200 Menschen getötet.

2.3

Flora und Fauna

In der Dominikanischen Republik stehen 66,5 Prozent (2007) der gesamten Landesfläche unter Naturschutz. Die Vegetation ist wie auch auf den anderen Westindischen Inseln sehr vielfältig. Sukkulenten- und Dornstrauchvegetation sind dort ebenso verbreitet wie immergrüner Bergwald und Nebelwald, an der Küste gedeihen Mangroven. Erhebliche Teile der ursprünglichen Waldflächen wurden allerdings gerodet, so dass heute nur noch 28,2 Prozent der Landesfläche bewaldet sind. Bemerkenswerte Baumarten mit essbaren Früchten sind Jagua-Bäume, Sternäpfel, Meerestrauben und Guaven. Zudem gibt es Mahagoni-Bäume, Magnolien, Orchideen und mehr als 20 Palmenarten.

Endemisch auf der Insel sind zwei Säugetierarten: Dominikanischer Schlitzrüssler (ein Insektenfresser) und Zaguti (ein Nagetier). Vor der Küste erscheinen Buckelwale. Zu den etwa 200 Vogelarten gehören Papageien wie Blaukronen-Amazonen und Flamingos. Meeresschildkröten kommen zur Eiablage an die Strände, zudem leben Leguane und Krokodile auf der Insel.

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