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  • Sierra Leone – Wikipedia

    Sierra Leone (dt.: [ ˌzi̯ɛraleˈoːnə ], engl.: [ ˌsɪəɹəlɪˈoʊn ]) ist eine Republik in Westafrika ; sie grenzt an Guinea , Liberia und den Atlantik

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    Sierra Leone. Stand: November 2007. Ländername: Republik Sierra Leone; Republic of Sierra Leone. Klima: tropisch-feucht. Lage: 10°-13° westliche Länge, 7°-10° nördliche ...

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Sierra Leone

Enzyklopädieartikel
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Sierra Leone (Flagge und Hymne)Sierra Leone (Flagge und Hymne)
Artikelgliederung
1

Einleitung

Sierra Leone, Republik im Westen Afrikas, die im Norden und Osten an Guinea, im Südosten an Liberia sowie im Südwesten und Westen an den Atlantischen Ozean grenzt. Die Gesamtfläche beträgt 71 740 Quadratkilometer.

2

Physische Geographie

Eine niedrig gelegene Ebene dehnt sich vom Atlantischen Ozean bis 80 Kilometer ins Landesinnere von Sierra Leone aus. Hier ist vorwiegend sumpfiges Gebiet. Die Sierra-Leone-Halbinsel, auf der die Hauptstadt Freetown liegt, ist hügelig. Im Osten steigt das Land von der Küstenebene im Norden zu einer Hochebene und im Süden zu einem hügeligen Gelände hin an. In der Nähe der Nord- und der Ostgrenze liegen mehrere kleine Gebirgsketten, die mit dem Gipfel des Bintimani in den Lomabergen (1 945 Meter) ihren höchsten Punkt erreichen. Von den zahlreichen kurzen Flüssen, die das Land durchziehen, sind die wichtigsten der Große und der Kleine Scarcy sowie Rokel, Jong, Sewa und Moa. Die meisten davon sind nur in der Regenzeit schiffbar.

2.1

Klima

Sierra Leone besitzt ein randtropisches Klima. Die Jahresmitteltemperatur liegt bei 26,7 °C. Die mittleren Jahresniederschläge liegen an der Küste bei mehr als 3 810 Millimetern und nehmen im nördlichen Landesinneren bis auf etwa 2 032 Millimeter ab. Der meiste Regen fällt zwischen Mai und Oktober.

2.2

Flora und Fauna

Der Norden des Binnenlandes von Sierra Leone wird von Savannenvegetation mit Gräsern und Büschen bestimmt. Die Reste tropischer Regenwälder im Südosten beherbergen verschiedene Arten von Palmen und Mahagonibäumen sowie Teakbäume. An der Küste gibt es Mangrovensümpfe, die zum Landesinnern in sumpfiges Grasland übergehen. Zur stark durch den Menschen dezimierten Fauna gehören größere Säugetiere wie Schimpansen und andere Affen, Löwen, Leoparden und Hyänen sowie Elefanten, Zebras, Antilopen, Flusspferde und Stachelschweine. Bemerkenswerte Vögel sind Rötelpelikane, Papageien wie Orangeköpfchen und Halsbandsittiche, Sattelstörche, Kuhreiher, Heilige Ibisse, Schreiseeadler, Fledermausaare, Gaukler und Palmgeier. In den Flüssen leben Krokodile. Der steigende Bedarf an Ackerland und Brennholz sowie das rücksichtslose Abholzen der Wälder durch die Holzindustrie führte zu einer jährlichen Entwaldungsrate von circa 3 Prozent. Ein Großteil der natürlichen Lebensräume und damit auch viele Tierarten sind bereits verloren.

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