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  • Laubmoose

    Laubmoose ... Die Laubmoose bilden mit ca. 15000 Arten die größte der drei Moos-Klassen.

  • Laubmoose – Wikipedia

    Die Laubmoose (Bryopsida) bilden mit ca. 15.000 Arten die größte der Moos-Klassen. Laubmoose kommen der landläufigen Vorstellung von Moosen am nächsten.

  • Echte Laubmoose – Wikipedia

    Die Bryidae oder Echten Laubmoose sind die namensgebende und größte Unterklasse der Laubmoose. Sie enthalten die Laubmoose im engeren Sinne, d.h. ausschließlich der Torfmoose ...

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Laubmoose

Enzyklopädieartikel
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Laubmoos auf einem BaumstammLaubmoos auf einem Baumstamm
Artikelgliederung
1

Einleitung

Laubmoose, größte und am höchsten entwickelte Klasse der Moose.

Laubmoose sind weltweit verbreitet. Sie besiedeln sehr verschiedene Unterlagen, etwa Erde, Steine, Felsen und Baumrinde, außerdem gedeihen sie in Sümpfen und flachen Bächen. Man teilt die Laubmoose gewöhnlich in drei Gruppen ein: Torfmoose, Klaffmoose und Laubmoose im engeren Sinn.

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Aufbau der Pflanzen

Die Laubmoospflanzen bestehen aus kleinen, zierlichen Stängeln und Blättern, die sich in ihrem einfacheren Aufbau jedoch deutlich von den echten Blättern und Trieben der so genannten höheren Pflanzen (siehe Farne und Bedecktsamer) unterscheiden. Ein Leitgewebe zur Wasser- und Nährstoffleitung ist ansatzweise bei einigen hoch entwickelten Arten vorhanden, echte Leitbündel fehlen völlig. Die Blätter bestehen aus nur einer Zellschicht, können aber dennoch kompliziert aufgebaut sein. Auch besitzen Laubmoose wie alle Moose keine echten Wurzeln, deren Funktionen von fädigen Strukturen, den Rhizoiden, wahrgenommen werden. Manche Laubmoose können völlig austrocknen, sich beim anschließenden Wiederbefeuchten mit Wasser voll saugen und weiterleben.

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Fortpflanzung

Die männlichen Fortpflanzungsorgane heißen Antheridien, die weiblichen Archegonien. Beide entstehen auf dem Gametophyten (siehe Generationswechsel), der haploid ist, also nur den einfachen Chromosomensatz aufweist, und die eigentliche beblätterte Moospflanze darstellt. Die Befruchtung kann nur mit Hilfe von Wasser erfolgen, denn die begeißelten, männlichen Spermatozoiden (Keimzellen) müssen schwimmend zu den weiblichen Eizellen in den Archegonien gelangen.

Aus den befruchteten Eizellen entwickelt sich der diploide Sporophyt. Er sitzt gleichsam parasitierend auf der Spitze des Gametophyten und besteht aus einer Basis, dem Fuß, der vom Gewebe des Gametophyten umschlossen ist, sowie einem gewöhnlich langen, haarartigen Stiel und einer endständigen Kapsel, in der die Sporen gebildet werden. Die Kapsel ist bei den meisten Arten mit einem sehr unterschiedlich gestalteten kleinen Deckel verschlossen, anhand dessen Form sich häufig die Moosart bestimmen lässt. Um die Sporen freizusetzen, springt dieser Deckel entweder explosionsartig ab, oder spezielle Peristomzähne, deren Form ebenfalls für die Systematik der Laubmoose von Bedeutung ist, öffnen und schließen den Deckel bei wechselnder Luftfeuchte. Ein weiterer Öffnungsmechanismus sind Risse bzw. Klappen in der Kapselwand.

Unter geeigneten Bedingungen keimt eine Spore und entwickelt sich zu einem fädigen Vorkeim, dem Protonema. Dieses wiederum bildet kleine Knospen, aus denen Gametophyten entstehen; somit schließt sich der Entwicklungskreislauf. Neben der geschlechtlichen Fortpflanzung können sich Moose auch vegetativ, also ungeschlechtlich, mit Hilfe von speziellen Organen vermehren, die Brutkörper oder Brutzellen bilden.

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Systematische Einordnung

Laubmoose bilden die Klasse Musci oder Bryatae der Abteilung Bryophyta. Torfmoose bilden die Unterklasse Sphagnidae, Klaffmoose die Unterklasse Andreaeidae und die Laubmoose im engeren Sinn die Unterklasse Bryidae.

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