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Walter Lippmann

Enzyklopädieartikel

Walter Lippmann (1889-1974), amerikanischer Publizist, geboren und gestorben in New York. Lippmann galt als hervorragende Kapazität auf dem Gebiet des politischen Journalismus in den Vereinigten Staaten. Sein Studium absolvierte er an der Harvard University. Das erste seiner insgesamt 26 Bücher erschien 1913 unter dem Titel A Preface to Politics.

Lippmann begann seine Karriere bei dem Skandalblatt Everybody’s Magazine und war später einer der Begründer der liberalen Publikation New Republic. Seine scharfsinnigen Kommentare zum Weltgeschehen erregten die Aufmerksamkeit des amerikanischen Präsidenten Woodrow Wilson, dem man nachsagt, Lippmanns Vorstellungen seien in seine Politik eingeflossen. Nachdem Lippmann von 1929 bis 1931 Chefredakteur der New York World gewesen war, wechselte er zur New York Herald Tribune, in der er regelmäßig seine international einflussreichen politischen Kommentare unter dem Titel „Today and Tomorrow” veröffentlichte. Er wurde zweimal mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnet (1958 und 1962) und erhielt 1964 die Presidential Medal of Freedom.

Zu Lippmanns bekanntesten Buchwerken zählen Public Opinion (1922, Die öffentliche Meinung), A Preface to Morals (1929), The Good Society (1937, Die Gesellschaft freier Menschen) und Essays in the Public Philosophy (1955, Philosophia publica).

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