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Windows Live® Suchergebnisse Black Panther PartyEnzyklopädieartikel
Black Panther Party, radikale politische Organisation von Schwarzen in den USA, 1966 von Bobby G. Seale und Huey P. Newton in Oakland (Kalifornien) gegründet und nach ihrem Symbol, einem springenden Panther, benannt. Die Black Panther Party war ursprünglich eine Art Selbstverteidigungsclub der Schwarzen, der die schwarzen amerikanischen Staatsbürger dazu aufforderte, ihr durch die Verfassung garantiertes Recht auf Selbstbewaffnung in Anspruch zu nehmen. Im Mai 1967 erregten die Black Panthers erstmals Aufmerksamkeit, als sie in das Parlament von Kalifornien eindrangen, um gegen ein Waffenkontrollgesetz zu protestieren. In der Folgezeit propagierten sie den bewaffneten Aufstand, sofern ihre Ziele auf anderem Wege nicht zu erreichen seien. Auf ihrem Höhepunkt 1967/1968 – unter dem Vorsitzenden Stokely Carmichael – hatte die Black Panther Party schätzungsweise 5 000 Mitglieder. In den späten sechziger Jahren begannen die US-Behörden eine Offensive gegen die Black Panthers. Man verdächtigte sie terroristischer Aktionen, und ihre Kontakte zu „fremden” Mächten hielt man für den US-Interessen zuwiderlaufend. Die US-Geheimdienste verschärften gezielt Konflikte zwischen den Black Panthers und anderen politischen Gruppen. 1969 töteten Polizisten in Chicago zwei führende Black Panthers unter bis heute ungeklärten Umständen; bei verschiedenen Zusammenstößen gab es Schießereien und weitere Tote, die Organisation war ständigen Schikanen seitens der Polizei ausgesetzt, und die beiden Gründer der Black Panther Party und ihr Chefpropagandist Eldridge Cleaver wurden des Mordes angeklagt. 1972 spaltete sich die Partei, als Newton und Seale den Einsatz friedlicher Mittel zur Erreichung ihrer Ziele propagierten, während Cleaver weiter auf Gewalt setzte. Seale kandidierte 1973 für das Bürgermeisteramt von Oakland, bekam ein Drittel der abgegebenen Stimmen, unterlag jedoch in der Stichwahl. Ab etwa 1973 verloren die Black Panthers an Bedeutung.
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