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Kanarienvogel

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KanarienvogelKanarienvogel

Kanarienvogel oder Kanarengirlitz, Finkenart, die auf den Azoren, Madeira sowie den Kanarischen und Kapverdischen Inseln beheimatet ist und auf der ganzen Welt als Käfigvogel gehalten wird.

In freier Natur baut der Kanarienvogel sein Nest aus Moos, Federn oder Haaren in dichten, buschigen Sträuchern oder Bäumen. Pro Brutsaison können zwei bis vier Gelege ausgebrütet werden. Das Gefieder ist olivgrün bis grüngelb mit einer Spur Braun. Die durch Zucht entstandenen Formen haben eine vorwiegend gelbe Färbung. In Gefangenschaft werden oft drei bis vier Gelege mit vier bis sechs hellblauen Eiern produziert; Kanarienvögel können 15 Jahre alt werden. Durch Selektion sind viele verschiedene Zuchtformen entstanden, besonders bekannt ist der Harzer Roller aus Deutschland. Die Gesänge der Kanarienvögel bestehen aus pfeifenden, rollenden und zwitschernden Tönen.

Einige Kanarienvögel werden auf „Schönheit” gezüchtet. Eine rötliche Färbung erreichte man durch Kreuzung mit dem Kapuzenzeisig, der im nördlichen Südamerika beheimatet ist. Dessen häufiger Fang hatte zur Folge, dass er in seiner Heimat beinahe ausgerottet wurde.

Systematische Einordnung: Der Kanarienvogel und der Kapuzenzeisig gehören zur Familie Fringillidae. Die wissenschaftliche Bezeichnung des Kanarienvogels lautet Serinus canaria, die des Kapuzenzeisigs Carduelis cucullata.

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