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  • Binsen – Wikipedia

    Die Binsen (Juncus) sind die namengebende Gattung der Binsengewächse (Juncaceae), die mit weltweit etwa 300 Arten, in Deutschland 29 Arten, verbreitet ist.

  • BINSEN.ORG

    die binsen organisation. weiter.

  • Binsen

    Binsen (bulrushes) Binsen gehören wie Schilf zu der Familie der Feuchtlandpflanzen und wurden Mitte des 20 Jh. als erste für die Abwasserreinigung eingesetzt.

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Binsengewächse

Enzyklopädieartikel
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BinsenBinsen
Artikelgliederung
1

Einleitung

Binsengewächse, kleine Familie grasartiger Blütenpflanzen mit unauffälligen Blüten; die namensgebende Gattung heißt Binse.

Die Familie umfasst etwa zehn Gattungen und rund 325 Pflanzenarten (nach anderer Auffassung werden 400 Arten unterschieden), die weltweit mit Schwerpunkt in den gemäßigten Regionen sowie in den Gebirgen verbreitet sind. Sie kommen überwiegend in Feuchtgebieten, Sümpfen, Gewässerrändern und Gewässern vor und werden volkstümlich häufig als Sauergräser bezeichnet, obwohl man darunter eigentlich die Pflanzen einer anderen Familie versteht (siehe Sauergräser). Einige Arten sind wichtige Faserlieferanten.

2

Blätter und Blüten

Binsengewächse sind überwiegend krautige Pflanzen, das in Südafrika heimische, bis zwei Meter hohe Palmietschilf bildet jedoch aus den abgestorbenen Blattscheiden einen Stamm und bildet einen palmenartigen Schopfbaum. Die Blätter der Binsengewächse sind linealisch, rundlich oder abgeflacht und grasartig. Blüten haben den typischen Aufbau von Lilienblüten, verfügen also über eine Krone aus sechs gleichartigen Elementen sowie sechs Staubblätter und einen Griffel mit drei Narben. Sie sind an die Windbestäubung angepasst, so dass ihre Kelch- und Kronblätter zu unauffälligen schuppenartigen Formen rückgebildet sind. Bei den Binsen überragt ein langes Tragblatt häufig den Blütenstand, so dass dieser scheinbar einer Seite dieses Blattes zu entspringen scheint.

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Binsen-Arten

Die Binsen-Arten bilden mit rund 225 Arten die größte Gattung dieser Familie. Aus den Stängeln einiger Arten gewinnt man nützliche Fasern, etwa aus der Flatterbinse, die eine weiche, zum Weben der als Tatami bezeichneten japanischen Bodenmatten benützten Faser liefert. Diese Binse wird daher in Japan auch in großem Umfang angebaut. Die Fasern dieser und verwandter Arten benützt man als Flechtmaterial für Rohrmöbel und Korbwaren. Die zweite, wichtige Gattung ist die Hainsimse, deren Arten häufig u. a. auf Magerwiesen wachsen. Sie unterscheiden sich von den Binsen vor allem durch die flachen Blätter. Verschiedene weitere Pflanzen, die jedoch anderen Familien zugehören, bezeichnet man ebenfalls häufig als Binsen. Beispiele sind die Seebinse – eigentlich Simse genannt –, und die Blumenbinse.

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Systematische Einordnung

Binsengewächse werden wissenschaftlich als Juncaceae bezeichnet; die namensgebende Gattung Binse hat den botanischen Namen Juncus. Das Palmietschilf wird wissenschaftlich als Prionium serratum bezeichnet, die Flatterbinse als Juncus effusus. Simsen oder Seebinsen bilden die Gattung Scirpus aus der Familie Cyperaceae (Sauergräser), Blumenbinsen die Gattung Butomus aus der Familie Butomaceae (Blumenbinsengewächse).

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