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  • Aceton – Wikipedia

    Aceton ist der Trivialname für Propanon oder auch Dimethylketon, das einfachste Keton. Aceton ist eine farblose Flüssigkeit und findet Verwendung als aprotisches Lösungsmittel ...

  • Aceton, Propanon

    klare, farblose Flüssigkeit: F leichtentzündlich Xi reizend Vorkommen: Spurenweise im Harn und im Blut, bei Diabetes in höheren Konzentrationen im Harn: RS ...

  • Aceton

    Aceton Lösungsmittel ... Beschreibung: Aceton ist eine farblose, aromatisch riechende Flüssigkeit.

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Aceton

Enzyklopädieartikel

Aceton (Propanon), farblose, brennbare, flüssige Verbindung mit der Formel CH3COCH3. Aceton ist der einfachste Vertreter der organischen Stoffklasse der aliphatischen Ketone. Es ist in Wasser und in organischen Lösungsmitteln löslich und selbst ein wichtiges Lösungsmittel, sowohl im Labor als auch in der Industrie. Aceton trägt auch die chemische Bezeichnung Dimethylketon. Es hat einen schwachen, angenehmen Geruch, siedet bei 56 °C und gefriert bzw. schmilzt bei -95 °C. Große Mengen Aceton benötigt man als Lösungsmittel für Celluloseacetat bei der Herstellung von Reyon (Kunstseide), ferner für manche Sprengstoffe, um sie formbar zu machen. Aceton ist Bestandteil vieler Lacklösungsmittel; es löst auch Gummi und Harze. Weiterhin dient Aceton als Lösungsmittel bei Gummiklebern und manchen flüssigen Reinigungsmitteln.

Aceton kann man durch Oxidation von Propan-2-ol, durch Erhitzen von Calciumacetat oder durch Vergären von Zucker in Gegenwart bestimmter Bakterien herstellen. Derzeit wird Aceton nach drei unterschiedlichen Verfahren hergestellt: Propen-Direktoxidation, Isopropanol-Dehydrierung und als Nebenprodukt beim Hock-Verfahren. Bei der Direktoxidation von Propen wird Propen mit Luftsauerstoff in Gegenwart eines Palladium-Katalysators direkt zu Aceton oxidiert (110 °C; 10 bis 14 Bar). Bei der Isopropanol-Dehydrierung kennt man unterschiedliche Verfahrensweisen. Diesen beiden Verfahren zur Herstellung von Aceton – insbesondere der Isopropanol-Variante – räumt man für die Zukunft weniger Bedeutung ein. Wirtschaftlich attraktiver erscheinen die Verfahren, bei denen Aceton beispielsweise in Koproduktion mit anderen Produkten anfällt. Nach dem Hock-Verfahren werden Benzol und Propen als Rohstoffe eingesetzt, und man erhält die Produkte Aceton und Phenol.

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