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Windows Live® Suchergebnisse PekarisEnzyklopädieartikel
Pekaris oder Nabelschweine, in Amerika verbreitete Familie der Paarhufer mit drei Arten, die mit den altweltlichen Schweinen nahe verwandt ist. Die Bezeichnung Nabelschwein bezieht sich auf eine nabelähnliche Duftdrüse am Rücken. Pekaris ähneln unseren Wildschweinen; ihr Borstenkleid ist grauschwarz oder braunschwarz meliert. Sie haben eine Kopfrumpflänge von 80 bis 120 Zentimetern, eine Schulterhöhe bis 70 Zentimeter und können mehr als 40 Kilogramm wiegen. Halsbandpekaris sind durch eine helle Linie vom Widerrist bis zur Kehle gekennzeichnet. Sie leben in Rudeln von 2 bis 50 Tieren und ernähren sich von Blättern, Wurzeln, Früchten, Agaven, Feigenkakteen, Insekten und kleinen Wirbeltieren. Das Weibchen bringt nach einer Tragzeit von etwa fünf Monaten in der Regel ein bis drei Junge zur Welt, die zwei bis drei Monate gesäugt werden. Das Höchstalter beträgt knapp 25 Jahre. Feinde des Halsbandpekaris sind neben dem Menschen Raubtiere wie Pumas und Jaguare. Das Weißbartpekari hat einen weißen Kehlbereich. Es ist ein kleinerer Waldbewohner, der in Rudeln von einigen Dutzend bis zu mehreren hundert Tieren lebt. Die zunächst nur fossil bekannten, erst 1972 als lebende Art entdeckten Chacopekaris besiedeln den Dornbusch des Gran Chaco. Sie ähneln dem Halsbandpekari, haben aber kein deutlich ausgeprägtes Halsband und sind hochbeiniger. Systematische Einordnung: Pekaris bilden die Familie Tayassuidae der Ordnung Artiodactyla. Die Überfamilie der Schweineartigen heißt Suoidea. Der wissenschaftliche Name des Halsbandpekaris lautet Tayassu tajacu, das Weißbartpekari heißt Tayassu albirostris und das Chacopekari Catagonus wagneri.
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