Suche in Encarta
In Encarta suchen nach Gadsden-Vertrag

Windows Live® Suchergebnisse

  • www.verfassungen.de

  • Verfassungen von Arizona

    Gadsden-)Vertrag zwischen den USA und Mexiko vom 30. Dezember 1853. Gesetz "über die Errichtung des Territoriums Arizona" vom 24. Februar 1863. Verfassung

  • Arizona

    Das Gebiet südlich des Gila River kam durch den Gadsden-Vertrag 1853 an die USA. 1863 erhielt Arizona den Status eines Territoriums.

Alle Suchergebnisse anzeigen:
Windows Live® Suchergebnisse

Gadsden-Vertrag

Enzyklopädieartikel
Multimedia
Gadsden-VertragGadsden-Vertrag

Gadsden-Vertrag, Landkauf der USA von Mexiko 1854, benannt nach dem US-amerikanischen Eisenbahnunternehmer und Diplomaten James Gadsden. Das gekaufte Land an der Grenze zu Mexiko umfasste einen schmalen Landstreifen im Süden des heutigen US-Bundesstaates New Mexico und in etwa den Südteil des US-Bundesstaates Arizona, zusammen rund 76 735 Quadratkilometer. Im Osten wird das Gebiet vom Rio Grande begrenzt, im Norden vom Gila und im Westen vom Colorado River.

Der Vertrag war wegen der Meinungsverschiedenheiten notwendig geworden, die aus dem Friedensvertrag von Guadeloupe Hidalgo von 1848 nach dem Mexikanisch-Amerikanischen Krieg erwachsen waren. Dieser Friedensvertrag hatte die Grenze zwischen Mexiko und den USA auf der Grundlage ungenauer Landkarten festgelegt und außerdem die USA zur Sicherung der Grenze verpflichtet. Dieser Bestimmung waren die USA nicht nachgekommen, woraufhin Mexiko Millionen Dollar Schadenersatz forderte.

Komplizierter wurde die Lage noch, als man in den USA als beste Streckenführung für die geplante Transkontinentaleisenbahn die Route durch das Mesilla-Tal (heute New Mexico) favorisierte. Das Tal war ursprünglich Mexiko zugesprochen worden; US-Präsident Franklin Pierce reklamierte es jedoch 1853 für die USA. Pierce schickte Gadsden als Sondergesandten mit dem Auftrag nach Mexiko, das benötigte Land, einschließlich Niederkalifornien, für bis zu 50 Millionen US-Dollar zu kaufen. Gadsden und der mexikanische Präsident Antonio López de Santa Anna, dessen Regierung in Finanznöten war, handelten am 30. Dezember 1853 einen Vertrag aus, dem zufolge Mexiko das Gebiet an der mexikanisch-amerikanischen Grenze gegen 15 Millionen US-Dollar abtreten sollte; sämtliche Schadensersatzforderungen Mexikos wurden für gegenstandslos erklärt. Der US-Senat ratifizierte den Vertrag am 25. April 1854, allerdings in einer schlankeren Version: Es wurde weniger Land gekauft und der Preis auf 10 Millionen US-Dollar herabgesetzt. In Mexiko stieß der Verkauf auf heftige Kritik und trug zum Sturz Santa Annas bei.

In diesem Artikel suchen
Druckerfreundliche Version der Seite
Versenden




© 2008 Microsoft