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Kenia

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Kenia (Flagge und Hymne)Kenia (Flagge und Hymne)
Artikelgliederung
1

Einleitung

Kenia, Staat in Ostafrika, Mitglied des britischen Commonwealth. Kenia grenzt im Norden an den Sudan und an Äthiopien, im Osten an Somalia und den Indischen Ozean, im Süden an Tansania und im Westen an den Victoriasee sowie an Uganda. Der Staat weist eine Fläche von 582 646 Quadratkilometern auf. Die als Ilemi Triangle bezeichnete Region im Nordwesten Kenias wird von der Republik Sudan beansprucht.

2

Physische Geographie

Kenia gliedert sich in verschiedene fest umrissene topographische Bereiche, die sich vom Indischen Ozean bis in Hochgebirgsregionen mit Höhen über 3 000 Meter über dem Meeresspiegel erstrecken. Von den tief gelegenen Küstenebenen steigt das Land allmählich auf ein breites und trockenes Plateau an, das fast den gesamten Norden und Osten des Landes umfasst. In der Landesmitte befinden sich gewaltige Bergketten vulkanischen Ursprungs mit dem Mount Kenya (5 199 Meter) als höchste Erhebung. Weiter westlich liegt die gewaltige Senke des Ostafrikanischen Grabensystems (Rift Valley), die durch steile Felswände begrenzt ist. Die wichtigsten Flüsse in Kenia sind der Tana und der Galana (am Oberlauf auch als Athi bezeichnet). Der Turkanasee (früher Rudolfsee) liegt fast vollständig auf kenianischem Gebiet; daneben gehört zu Kenia auch ein Teil des Victoriasees.

2.1

Klima

Kenia wird durch den Äquator in zwei annähernd gleich große Hälften gegliedert. Das Klima ist auf Grund der äquatorialen Lage, abgesehen von Hochlagen, heiß und im Norden verhältnismäßig trocken. Die Südregion ist in drei Klimazonen geteilt. An der Küste ist es feucht; die durchschnittlichen Jahrestemperaturen liegen zwischen etwa 24,4 °C im Juni und Juli und etwa 27,8 °C im Februar, März und April. Das Klima im Hochland ist gemäßigt, in der Region des Victoriasees tropisch. Die Regenzeit fällt in die Zeiträume Oktober bis Dezember sowie April bis Juni.

2.2

Flora und Fauna

Die Flora Kenias ist äußerst vielfältig. In den Küstenwäldern finden sich Palmen, Mangroven, Teakbäume, Kopalfichten und Sandelholzbäume. In den Tiefländern bis zu einer Höhe von etwa 900 Metern kommen Affenbrotbäume, Euphorbien (siehe Wolfsmilchgewächse) und Akazien vor. Typisch für die Vegetation in Höhenlagen zwischen 900 und 2 700 Metern sind weiträumige Savannen (Grasländer), die durch vereinzelte Akazien- und Papyruswälder aufgelockert werden. Zu den wichtigsten Arten im dichten Regenwald an den östlichen und südöstlichen Berghängen des Landes gehören Campherbäume und Bambus. In der alpinen Vegetationszone (oberhalb etwa 3 500 Meter) finden sich große Pflanzen der Gattungen Kreuzkraut und Lobelie.

Kenia ist berühmt für seine reichhaltige Tierwelt, insbesondere wegen der Großsäuger in den Savannen. Dazu gehören Elefanten, Nashörner, Büffel, Zebras, Gazellen, Giraffen, Löwen, Leoparden, Geparde, Wildhunde, Hyänen und Schakale. Grüne Meerkatzen sind vielerorts anzutreffende Primaten. Die meisten dieser Tiere leben zwar geschützt in Nationalparks und Wildreservaten, dennoch haben Wilderer die Bestände großer Säugetiere wie Elefanten und Nashörner beträchtlich dezimiert. Auch die Vogelwelt Kenias ist artenreich, u. a. leben hier Strauße, Flamingos, Schuhschnäbel, Marabus, Nashornvögel und verschiedene Eisvogelarten; eine bemerkenswerte kenianische Vogelart ist der braun gefärbte Hammerkopf.

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