Windows Live® Suchergebnisse
Windows Live® Suchergebnisse AmplitudenmodulationEnzyklopädieartikel
Amplitudenmodulation, Begriff aus der Funk- und Nachrichtentechnik. In einem weitgefassten Sinn bezeichnet man mit der Amplitudenmodulation (abgekürzt: AM) die Veränderung der Amplitude eines hochfrequenten Trägersignals auf den Rhythmus der zu übertragenden Information. Diese Prozedur ist notwendig, damit die Information sich auch mit der Trägerwelle übertragen lässt. Nach der Übertragung lässt sich die Information durch einen gegenläufigen Vorgang, der Demodulation, wieder zurückerhalten. Neben der Amplitude einer Trägerwelle lässt sich dieses Ziel auch erreichen, indem man die Frequenz oder die Phase der Trägerschwingung moduliert („umsetzt”). Die Amplitudenmodulation ist im Gegensatz zur so genannten Frequenzmodulation (abgekürzt: FM) wesentlich störungsanfälliger. Die Amplitudenmodulation zählt zu den älteren Modulationsverfahren. Mit einfachen Worten ausgedrückt werden bei diesem Verfahren Signalfrequenz und Trägerfrequenz miteinander kombiniert. Aus dieser Modulation gehen das Trägersignal sowie ein oberes und ein unteres Seitenband hervor. Im Prinzip lässt sich nun dieses Frequenzengemisch komplett übertragen. Von entscheidender Bedeutung ist dabei die so genannte Bandbreite. Weil die Informations- und die Trägersignale in beiden Seitenbändern enthalten sind, unterdrückt man bei der einen Variante mit Hilfe einer bestimmten Technik nach der Modulation das Trägersignal und eines der beiden Seitenbänder. Dadurch verringert sich die zur Übertragung notwendige Bandbreite.
© 1993-2008 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten. |
© 2008 Microsoft
![]() ![]() |