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Daviscup

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Daviscup, jährlich stattfindende, internationale Tennisspiele für Herren-Ländermannschaften. Die Siegermannschaft erhält einen großen silbernen Wanderpokal, der 1900 von dem amerikanischen Diplomaten Dwight Filley Davis (1879-1945) gestiftet wurde. Ursprünglich wurde der Daviscup nur zwischen den Nationalteams der USA und Großbritannien ausgespielt. Die Mannschaften werden in vier Ländergruppen aufgeteilt und spielen nach dem K.-o.-System, so dass am Ende zwei Teams das Finale bestreiten, das in der Regel im Dezember jeden Jahres stattfindet. Bei jeder Begegnung werden vier Einzelspiele und ein Doppel ausgetragen. Jede Mannschaft besteht aus mindestens zwei, maximal vier Spielern (dazu Ersatzspieler). Die Mannschaft, die drei Spiele gewinnt, hat auch die Begegnung gewonnen. Vier Mannschaften steigen auf, und vier Teams steigen ab. Bis 1969 durften nur Amateurmannschaften teilnehmen. Vor 1972 musste der Titelverteidiger nicht in den Spielen der Ländergruppen antreten, sondern war automatisch für die Endrunde oder Herausfordererrunde qualifiziert. Die mit Abstand erfolgreichsten Länder im Daviscup sind die USA und Australien. Darauf folgen Großbritannien, Frankreich und Schweden.

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