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  • Finanz-Lexikon.de: Banknote

    Bei Banknoten handelt es sich im Allgemeinen um <b>Papiergeld ohne Edelmetalldeckung</b>. Sie lauten auf einen bestimmten Betrag von Währungseinheiten und werden nach dem ...

  • Währungsdeckung – Wikipedia

    Papiergeld ohne Edelmetalldeckung ↑ Microsoft Corporation: Microsoft Encarta Professional 2003, Artikel: Goldwährung ↑ Frankfurter Allgemeine Zeitung : Der Goldpreis überspringt ...

  • Währung - MSN Encarta

    Heute herrscht das System der freien Währungen vor, bei dem die Währungen nicht an den Goldbestand der Notenbanken gebunden sind ( Siehe auch Papiergeld ohne Edelmetalldeckung

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Papiergeld ohne Edelmetalldeckung

Enzyklopädieartikel

Papiergeld ohne Edelmetalldeckung, eine Währungsart, bei der die Ausgabe des Papiergeldes keinem festen Verhältnis zum Goldbestand der Notenbank oder zu anderen Regeln unterliegt. Diese Währungsart stellt heute den Normalfall dar, man spricht auch von frei manipulierbarer Währung.

Papiergeld ohne Edelmetalldeckung ist die Grundlage der modernen Geldordnungen. Regelfall ist, dass der Staat das Papiergeld in einem Monopol herausgibt und dieses im Staatsgebiet als gesetzliches Zahlungsmittel fungiert. Dieser Rechtsbegriff ist in verschiedenen Ländern unterschiedlich ausgefüllt. In der Bundesrepublik Deutschland gilt, dass ein Gläubiger die Rückzahlung seiner Schuld in Banknoten als Leistungserfüllung akzeptieren muss. Gleichzeitig gilt das Prinzip des Nominalwertes. Der Gläubiger kann vom Schuldner nicht verlangen, dass ihm für inflationsbedingte Wertverluste ein Ausgleich gezahlt wird. Auch steuerlich werden reale Verluste am Geldvermögen durch Inflation nicht anerkannt.

In der Vergangenheit, so in Deutschland vor dem 1. Weltkrieg, basierte die Währung auf dem so genannten Goldstandard. Bei einer solchen Währung, wie auch Großbritannien sie hatte, wurde der Geldumlauf durch eine große Goldmenge in der Reichsbank gedeckt. Jeder Bürger hatte – theoretisch – jederzeit die Möglichkeit, sein Geld gegen Gold zu tauschen. Theoretisch deshalb, weil auch die Zentralbank nur Gold für ein Drittel der gesamten Geldmenge bereithielt, da man nicht davon ausging, dass gleichzeitig alle Bürger ihr Geld umtauschen würden. Die Golddeckung der Banknoten erwies sich darüber hinaus auch in der Praxis als nicht gegeben. Als die Menschen im Juli 1914 in Erwartung des nahen Krieges ihr Papiergeld gegen Gold eintauschen wollten, stellte die Reichsbank kurzerhand die Goldausgabe ein. Das Gold wurde jetzt für die Finanzierung des Krieges benötigt.

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