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Mähnenspringer

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Herde von MähnenspringernHerde von Mähnenspringern

Mähnenspringer oder Mähnenschaf, in Wüsten und Halbwüsten Nordafrikas verbreitete Art der Hornträger, die mit sechs Unterarten von Marokko bis nach Tunesien und südlich bis zu den Bergzügen der nördlichen Sahara vorkommt. Zudem sind Mähnenspringer heute in Nordamerika verbreitet, wo sie 1950 eingebürgert wurden.

Durch die sandfarbene Fellfärbung sind Mähnenspringer in ihrer sandigen, felsigen Umgebung gut getarnt. Ihre Schulterhöhe beträgt etwa 75 bis 112 Zentimeter. Beide Geschlechter tragen kräftige, gebogene Hörner, die eine Länge von 84 Zentimetern erreichen können. Eine lange Hals- und Brustmähne ist ebenfalls kennzeichnend.

Ihren Flüssigkeitsbedarf decken Mähnenspringer zum Teil durch Pflanzen und Tau. Das Weibchen bringt nach einer Tragzeit von 154 bis 161 Tagen ein Junges (selten Zwillinge) zur Welt, das drei bis vier Monate gesäugt wird. Die Weibchen und Jungtiere leben in kleinen Trupps, denen sich in der Paarungszeit die einzeln lebenden Böcke anschließen. Im Freiland können Mähnenspringer etwa zehn Jahre, im Zoo 20 Jahre alt werden. Feinde sind neben dem Menschen Leopard und Karakal. Aufgrund starker Bejagung wegen ihres Fleisches und ihrer Häute ist der Bestand der Mähnenspringer stark zurückgegangen.

Systematische Einordnung: Mähnenspringer gehören zur Familie Bovidae der Ordnung Artiodactyla. Sie zählen zur Gattungsgruppe Caprini und werden wissenschaftlich als Ammotragus lervia bezeichnet.

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