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  • Radiolarien - Radiolaria

    Die Radiolarien-Seite ... Radiolarien, früher manchmal auch als Strahlen- oder Gittertierchen bezeichnet, sind einzellige Meereslebewesen mit kunstvollen, glasartigen Gehäusen.

  • Strahlentierchen – Wikipedia

    Als Strahlentierchen oder Radiolarien bezeichnet man einzellige, heterotrophe eukaryotische Lebewesen, die radial abstehende Cytoplasma-Fortsätze, „Axopodien“, besitzen, die ...

  • Ernst Haeckel: Die Radiolarien (1862)

    Seite aus BioLib ... Diese Seite wurde seit dem (17-Apr-2008) 758 mal besucht.

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Radiolarien

Enzyklopädieartikel

Radiolarien oder Strahlentierchen, Unterklasse protistischer Lebensformen aus der Klasse der Sarcodina, zu der auch Amöben gehören. Wie die Amöben sind auch die Strahlentierchen einzellig, sie lassen sich jedoch durch ihre komplizierten Außenskelette, die von fast allen Arten gebildet werden, unterscheiden. Die Skelette, in der Regel kugelig-symmetrisch und manchmal mehrere Millimeter groß, bestehen gewöhnlich aus Kieselsäure und weisen oft zahlreiche, nach außen ragende Fortsätze auf. Das Kieselsäureskelett ist mit Poren ausgestattet, durch die Scheinfüßchen (Pseudopodien) zum Fang von Nahrung herausgestreckt werden. Der Kern des Körpers ist von einer Chitinkapsel umhüllt und enthält Vakuolen, die es den Strahlentierchen ermöglichen, in den oberen Schichten des Ozeans zu schweben. Die Vermehrung erfolgt ungeschlechtlich, oftmals durch Kernteilung; das Skelett spaltet sich, die zwei Hälften regenerieren die jeweils fehlenden Teile ihrer Hüllen. Wenn Strahlentierchen sterben, sinken ihre Skelette zu Boden und bilden den so genannten Radiolarienschlamm auf dem Grund der Ozeane. So entstanden im Verlauf geologischer Zeitabschnitte Sedimentgesteine.

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