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Windows Live® Suchergebnisse BakuEnzyklopädieartikel
Baku, größte Stadt und Hauptstadt von Aserbaidschan an der Südküste der Halbinsel Apscheron. Die Hafenstadt Baku an der Westküste des Kaspischen Meeres liegt in der Nähe der Hauptölfelder nahe der iranischen Grenze. Der wichtigste Industriezweig ist das Raffinieren von Öl. Pipelines bringen das Rohöl nach Batumi in Georgien am Schwarzen Meer. Baku besitzt auch Schiffswerften und Fabriken, die Drahtseile, Baumwolle, Leder und Lebensmittel herstellen. Im alten Viertel von Baku aus dem 9. Jahrhundert steht die große Festung von Icheri-Shekher. Hier findet man auch enge Gassen, Moscheen und ein Minarett von 1078 sowie den Fürstenpalast aus dem 17. Jahrhundert, der jetzt ein Museum beherbergt. Der ummauerte Teil von Baku wurde im Jahr 2000 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Eine U-Bahn wurde 1967 in Betrieb genommen. Petroleum gibt es in der Gegend von Baku bereits seit dem 8. Jahrhundert. Im 12. Jahrhundert wurde die Stadt zum Sitz des Fürstentums Shirvan. Baku befand sich von 1509 bis 1723 unter persischer Herrschaft, als es von Russland erobert und 1735 wieder an Persien zurückgegeben wurde. 1806 wurde die Stadt erneut von Russland einverleibt. Im späten 19. Jahrhundert begann ihr rapides wirtschaftliches Wachstum. Von 1918 bis 1920 war Baku Hauptstadt einer antibolschewistischen Regierung. Nach dem sowjetischen Sieg über die Republik wurde 1992 die Transkaukasische Sowjetische Föderierte Sozialistische Republik mit Baku als Hauptstadt ausgerufen. Baku war von 1920 bis 1922 und von 1936 bis 1991 Hauptstadt der Aserbaidschanischen Sowjetischen Sozialistischen Republik. 1991 wurde Aserbaidschan eine unabhängige Republik. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 1,82 Millionen (2003).
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