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Windows Live® Suchergebnisse KlammeraffenEnzyklopädieartikel
Klammeraffen, Gattung kleiner amerikanischer Affen aus der Familie der Kapuzinerartigen mit langen, schlanken Gliedmaßen; je nach Sichtweise der Systematiker vier bis sechs Arten. Klammeraffen bewohnen Regenwälder von Südbrasilien bis Zentralmexiko. Sie haben Kopfrumpflängen von etwa 35 bis 60 Zentimetern und Schwanzlängen von 60 bis 90 Zentimetern. Ihr Fell ist gelblich grau bis braun oder schwarz, die Unterseite ist heller; in das Gesicht ragt helles oder dunkles Haar hinein. Die Klitoris ist ungewöhnlich groß, so dass man Weibchen leicht für Männchen halten kann. Klammeraffen zeichnen sich durch große Behändigkeit aus. Sie bewegen sich in Trupps aus etwa 15 bis 40 Tieren durch die Bäume, wobei sie mit erstaunlich weiten Sprüngen von Baum zu Baum gelangen. Dabei spreizen sie ihre Gliedmaßen spinnenartig auseinander und erfassen die Äste mit ihrem Greifschwanz. Klammeraffen können über kurze Strecken auch zweibeinig am Boden laufen. Ihre Nahrung besteht aus Früchten, Samen, Blättern, Blüten und Knospen. Weibchen bringen alle zwei bis drei Jahre nach einer Tragzeit von etwa sieben Monaten ein einzelnes Junges zur Welt. Klammeraffen sind durch Lebensraumzerstörung und Jagd bedroht. Sie können über 30 Jahre alt werden. Systematische Einordnung: Klammeraffen gehören zur Unterfamilie Atelinae der Familie Cebidae. Sie bilden die Gattung Ateles.
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