![]() Auswahl der Encarta-Redaktion
Gute Bücher zum Thema "Anne Boleyn", ausgewählt von den Encarta-Redakteuren. Suche in Encarta
In Encarta suchen nach Anne Boleyn |
Windows Live® Suchergebnisse
Windows Live® Suchergebnisse Anne BoleynEnzyklopädieartikel
Anne Boleyn (um 1507 bis 1536), zweite Gemahlin Heinrichs VIII. von England, Tochter von Sir Thomas Boleyn und Elizabeth Howard, Tochter des Herzogs von Norfolk. Von 1519 bis 1521 hielt sich Anne am französischen Königshof auf, kehrte dann jedoch nach England zurück, wo sie vom zukünftigen Erben der Grafschaft Northumberland und vom König selbst umworben wurde. Heinrich vermählte sich im Januar 1533 heimlich mit Anne – noch bevor Thomas Cranmer, Erzbischof von Canterbury, Heinrichs Ehe mit seiner ersten Gemahlin Katharina von Aragonien für nichtig erklärte. Im Juni wurde Anne zur Königin gekrönt, und im September gebar sie eine Tochter, die spätere Königin Elisabeth I. Am 2. Mai 1536 wurde Anne des Inzests mit ihrem Bruder und einiger Affären mit drei Mitgliedern des Kronrates und einem Hofmusiker beschuldigt. Außerdem wurde ihr vorgeworfen, sich mit diesen Männern gegen das Leben des Königs verschwört zu haben. Die vier Bürgerlichen wurden am 12. Mai vor Gericht gestellt, Anne und ihr Bruder am 15. Mai. Alle wurden wegen Hochverrats verurteilt. Ob sich Anne allerdings überhaupt der ihr zur Last gelegten Verbrechen schuldig gemacht hatte, konnte nie festgestellt werden. Bekannt war aber, dass Heinrich die Absicht hatte, sich erneut zu vermählen. Annes Onkel, Thomas Howard, 3. Herzog von Norfolk, führte den Vorsitz über das Richtergremium, das sie zum Tod verurteilte. Aufzeichnungen über die Beweisführungen liegen nicht vor. Am 17. Mai wurde der Musiker durch den Strang hingerichtet, die anderen vier wurden enthauptet. Anne folgte ihnen zwei Tage später aufs Schafott. Am Tage nach ihrem Tod verlobte sich Heinrich mit Jane Seymour.
© 1993-2008 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten. |
© 2008 Microsoft
![]() ![]() |