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Windows Live® Suchergebnisse Ulm, Kreisstadt in Baden-Württemberg, an der Mündung der Blau in die Donau. Die wirtschaftliche Grundlage der Stadt bilden Textil- und Bekleidungsindustrie, elektronische und Nahrungsmittel verarbeitende Industrie. Neben der 1967 gegründeten Universität gibt es hier die Fachschule für Ingenieurwissenschaft und Informatik sowie eine Hochschule für Gestaltung. Sehenswert ist das Deutsche Brotmuseum. Das Ulmer Münster, im Zentrum der Stadt gelegen, ist die größte gotische Pfarrkirche Deutschlands. Mit ihrem 161 Meter hohen Kirchturm, dem höchsten der Erde, dominiert sie das Stadtbild. Die Kirche entstand zwischen 1377 und 1890. Nach schweren Kriegszerstörungen wurden das Rathaus (14. Jahrhundert), der Kornspeicher (1585-1593) und das Kornhaus (1594) wieder aufgebaut. Reste der Stadtbefestigung aus dem 14. Jahrhundert sind noch erhalten. Bereits im 7. Jahrhundert siedelten Alemannen im Gebiet der heutigen Stadt. Im 9. Jahrhundert wurde Ulm erstmals erwähnt. Die Siedlung erhielt in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts Stadtrechte. Von 1379 bis 1534 führte die Stadt die Schwäbischen Städtebündnisse und den Schwäbischen Bund an. 1529 wurde die Reformation in Ulm eingeführt. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts fand der Ausbau zur Festung statt und im selben Jahrhundert war die Stadt Tagungsort des Schwäbischen Reichskreises. Nachdem sie 1802 zunächst unter bayerischer Herrschaft stand, fiel sie 1810 an Württemberg. Ulm erlitt im 2. Weltkrieg schwere Zerstörungen. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 120 000 (2005).
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