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    Mary Pickford (* 8. April 1892 in Toronto, Kanada; † 29. Mai 1979 in Santa Monica, Kalifornien; gebürtig Gladys Louise Smith) war eine kanadische Schauspielerin der Stumm - und ...

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Mary Pickford

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Mary PickfordMary Pickford

Mary Pickford, eigentlich Gladys Marie Smith, (1893-1979), amerikanische Filmschauspielerin und Produzentin, der erste weibliche Star der Filmgeschichte. Sie kam am 8. April 1893 als Tochter eines Arbeiters in Toronto (Kanada) zur Welt. Nachdem sie bereits im Alter von drei Jahren als „Baby Gladys” auf der Bühne gestanden war und mit verschiedenen Wanderbühnen Theatererfahrung gesammelt hatte, erhielt sie 1907 bereits als 14-Jährige eine Hauptrolle in dem Broadway-Stück The Warrens of Virginia durch den Produzenten David Belasco, der ihr auch den Künstlernamen „Mary Pickford” gab. 1909 wurde Mary Pickford von D. W. Griffith für den Film entdeckt. Unter seiner Regie spielte sie naiv-kindliche Figuren in Filmen wie Her First Biscuits (1909), The Violin Maker of Cremona (1909) und Little Angels of Luck (1910). Zwischen 1909 und 1912 wirkte sie in etwa 150 Kurzfilmen für das Biograph Studio mit. Nach dem Bruch mit Griffith im Jahr 1912 erhielt sie einen hoch dotierten Vertrag beim Famous Players Studio. Durch ihre Rollen in The New York Hat (1912), Rebecca of Sunnybrook Farm (1917), The Little American (1917, Regie Cecil B. DeMille), Poor Little Rich Girl (1917), M’Liss (1918), Daddy Long Legs (1919), Suds (1920), Little Lord Fauntleroy (1921) und Tess of the Storm Country (1922) avancierte sie zu einem der ersten Stars der Filmgeschichte. Mit ihren typischen blonden Ringellöckchen wurde sie auf den Typus der unschuldigen Kindfrau festgelegt.

1919 gründeten Pickford und Griffith zusammen mit Douglas Fairbanks, mit dem sie von 1920 bis 1936 verheiratet war, und Charlie Chaplin die United Artists Corporation. Ab Anfang der zwanziger Jahre versuchte sich Pickford von ihrem festgefahrenen Image zu lösen in Filmen wie Rosita (1923, Regie Ernst Lubitsch) und The Vernon of Haddon Hall (1924), fiel damit jedoch beim Publikum durch. 1929 gewann sie einen Oscar als beste Schauspielerin für ihre Darstellung in dem Tonfilm Coquette. Pickfords letzter Film war Secrets (1931/32), in dem sie den einzigen gemeinsamen Auftritt mit ihrem Ehemann Douglas Fairbanks hatte. 1937 rief sie die Pickford-Lasky-Produktionsgesellschaft ins Leben, ihre letzten Anteile veräußerte sie 1953 an die United Artists. Ihre Autobiographie veröffentlichte sie 1955 unter dem Titel Sunshine and Shadow. 1975 wurde sie mit einem Ehren-Oscar ausgezeichnet. Mary Pickford starb am 29. Mai 1979 in Santa Monica (Kalifornien).

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