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Armenische Kirche

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Armenische KirchenmusikArmenische Kirchenmusik

Armenische Kirche, eine der ältesten christlichen Kirchen. Die frühesten authentischen Überlieferungen von der Einführung des Christentums in Armenien finden sich im apostolischen Werk von Bischof Gregor dem Erleuchter, der im Jahr 303 n. Chr. König Tiridates III. sowie Mitglieder seines Hofes bekehrte. Durch die Bibelübersetzung des armenischen Mönches und Gelehrten Sankt Mesrop festigte sich das Christentum in Armenien. Nach Beilegung der kirchlichen Kontroverse bezüglich der doppelten Natur Christi durch das Konzil von Chalkedon weigerten sich die armenischen Christen, den hier gefällten Beschluss anzunehmen und sind dadurch monophysitisch. Sie bildeten eine eigene Kirche, die auch Gregorianische Kirche genannt wird. 1439 willigte ein Teil der Mitglieder der armenischen Kirche in eine Union mit der römisch-katholischen Kirche ein. Später wurde dieser Entschluss wieder zurückgenommen, jedoch akzeptiert eine Gruppe armenischer Katholiken die Oberhoheit des Papstes sowie die Autorität des katholischen armenischen Patriarchats von Sis oder Cilicia (in Beirut, Libanon), das sich 1742 herausbildete. Der überwiegende Rest der armenischen Kirche wird von einem Katholikos angeführt, der in Etschmiadsin, einem Kloster neben Erewan in Armenien lebt. Seinem Titel nach hat er Gewalt über die armenischen Patriarchen von Jerusalem und Konstantinopel (heute Istanbul, Türkei). Seit dem 4. Jahrhundert war das Kloster Etschmiadsin die kirchliche Metropole der armenischen Nation. Es wird als ältestes Kloster der christlichen Welt angesehen.

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