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Windows Live® Suchergebnisse AräometerEnzyklopädieartikel
Aräometer (griechisch araios: dünn), auch Densimeter, Senkspindel, Senkwaage, Tauchspindel; Messinstrument, mit dem sich die Dichte einer Flüssigkeit bestimmen lässt. Das Aräometer beruht auf dem archimedischen Prinzip, nach dem ein in eine Flüssigkeit eingetauchter Festkörper einen Auftrieb erfährt, der dem Gewicht bzw. der Masse der verdrängten Flüssigkeit entspricht. Das bedeutet: Je tiefer das Aräometer in die Flüssigkeit eintaucht, desto geringer ist deren Dichte. Die meisten Aräometer bestehen aus einem Glaskörper, dessen oberes Ende mit einer geeichten Skala versehen ist. An ihr kann man die Eintauchtiefe und damit den Dichtewert ablesen. Das untere Ende ist eine kolbenförmige, meist mit Bleikügelchen gefüllte Erweiterung, durch die sich das Instrument in der Flüssigkeit aufrichtet. Aräometer müssen auf die zu messenden Flüssigkeiten geeicht sein, d. h., für unterschiedliche Flüssigkeiten gibt es entsprechend unterschiedliche Aräometer. Die Eichung erfolgt bei einer Standardtemperatur, gewöhnlich 4 °C oder 20 °C. Weil die Dichte einer Flüssigkeit oder Lösung von der Konzentration abhängig ist, lassen sich Aräometer auch für Konzentrations- und Reinheitsbestimmungen einsetzen. Bestimmte Aräometertypen werden z. B. zur Dichte- und Reinheitsbestimmung von Schwefelsäure in Akkumulatoren, von Milch und von Traubenmost (siehe Mostwaage) verwendet.
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