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  • Octavio Paz - Wikipedia, the free encyclopedia

    Octavio Paz Lozano (March 31, 1914 – April 19, 1998) was a Mexican writer, poet, and diplomat, and the winner of the 1990 Nobel Prize for Literature.

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    Octavio Paz (* 31. März 1914 in Mixcoac, heute Mexiko-Stadt; † 20. April 1998 Mexiko-Stadt) war ein mexikanischer Schriftsteller und Diplomat.

  • Octavio Paz

    Octavio Paz: Octavio Paz, Dichter und Essayist, wurde 1914 in Mexiko-Stadt geboren, wo er 1998 starb. 1990 erhielt er für sein lyrisches und essayistisches Werk den ...

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Octavio Paz

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Octavio PazOctavio Paz

Octavio Paz (1914-1998), mexikanischer Schriftsteller. Er war einer der bedeutendsten Essayisten der Gegenwartsliteratur. International bekannt wurde er mit seinem 1950 veröffentlichten Essayband El laberinto de la soledad (Das Labyrinth der Einsamkeit).

Paz wurde am 31. März 1914 in Mexiko-Stadt geboren und wuchs im nahe gelegenen Dorf Mixcoac auf. Zwischen 1932 und 1937 studierte er an der Universität von Mexiko-Stadt Jura und Philosophie. Bereits mit 17 Jahren gründete er eine avantgardistische Literaturzeitschrift und veröffentlichte 1933, gerade 19-jährig, seinen von der Literaturkritik wohlwollend aufgenommenen ersten Gedichtband, Luna Silvestre. Von 1936 bis 1939 kämpfte er im Spanischen Bürgerkrieg aufseiten der Republikaner. In Mexiko war er von 1939 bis 1943 für eine Zeitung der Arbeiterbewegung tätig, brach allerdings nach dem Hitler-Stalin-Pakt im 2. Weltkrieg mit der Kommunistischen Partei und gab seine politischen Aktivitäten weitgehend auf. Von 1946 bis 1968 war er als Diplomat in Frankreich, Indien und Japan tätig und wurde der wichtigste kulturelle Repräsentant Mexikos in seiner Zeit. 1968 trat Paz aus Protest gegen das von Regierungsseite befohlene Massaker an demonstrierenden Studenten auf dem Platz der drei Kulturen in Mexiko-Stadt von seinem Posten als Botschafter in Indien zurück. Danach lehrte er zeitweilig an den Universitäten Cambridge, Austin (Texas) und Pittsburgh (1968-1970). Seit 1971 lebte Paz, unterbrochen von Gastprofessuren an der Harvard University und der University of California in San Diego (bis 1974) wieder in Mexiko-Stadt. 1981 wurde der Schriftsteller mit dem wichtigsten Literaturpreis der spanischsprachigen Welt, dem Premio Miguel de Cervantes, und 1984 mit dem Friedenspreis des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet; 1990 erhielt er als erster Mexikaner den Nobelpreis für Literatur. Paz starb am 20. April 1998 in Mexiko-Stadt und wurde dort unter großer Anteilnahme der Bevölkerung in den Gärten der nach ihm benannten Stiftung beigesetzt. Präsident Ernesto Zedillo Ponce de León würdigte den „beispielhaften mutigen und unnachgiebigen Einsatz” des Literaten für die Freiheit sowie dessen entschiedene Haltung gegen jegliche Form autoritärer Herrschaft.

Einige der bedeutendsten Werke von Octavio Paz entstanden während der Zeit im diplomatischen Dienst, darunter sein Meisterwerk El Laberinto de la Soledad (1950, Das Labyrinth der Einsamkeit), eine Sammlung von Essays über sein Verhältnis zur mexikanischen Lebensart. Nach lyrischen Anfängen im Stil des Surrealismus fand der Autor hier zu einem Themenspektrum, das mythologische, historische, politische und kulturelle Aspekte umfasst. Dabei kombinierte er lateinamerikanische, europäische und fernöstliche Elemente, verband den Existentialismus mit Aspekten der aztekischen Religion, des Christentums und des Buddhismus. Große Beachtung fanden – vor allem in der spanischsprachigen Welt – seine poetologischen Schriften El arco y la lira (1956, Der Bogen und die Leier) und Las peras del olmo (1957, Die Früchte der Ulme). Weitere Werke sind Sor Juana Inés de la Cruz o Las trampas de la fe (1982, Sor Juana Inés de la Cruz oder Die Tücken des Glaubens), Sombras de obras (1983, Im Schatten der Werke) und Hombres en su siglos (1984, Männer in ihrem Jahrhundert).

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