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    Arthur Koestler CBE (September 5, 1905, Budapest – March 3, 1983, London) was a Jewish-Hungarian polymath author who became a naturalized British subject.

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    Arthur Koestler CBE (* 5. September 1905 in Budapest; † 3. März 1983 in London) war ein österreichischer Schriftsteller ungarischer Herkunft. Er schrieb vorwiegend auf Deutsch ...

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Arthur Koestler

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Arthur KoestlerArthur Koestler

Arthur Koestler (1905-1983), britischer Schriftsteller, Journalist und Essayist ungarischer Herkunft.

Koestler wurde am 5. September 1905 in Budapest geboren und studierte Naturwissenschaften in Wien. 1926 ging er als Zionist nach Palästina und war in den zwanziger und dreißiger Jahren als Journalist im Nahen Osten, in Paris und Berlin für mehrere europäische Zeitungen tätig. Von 1931 bis 1937 war Koestler Mitglied der Kommunistischen Partei. In den dreißiger Jahren wurde er als Berichterstatter der Republikaner im Spanischen Bürgerkrieg gefangen genommen und zum Tod verurteilt, dann jedoch auf britische Intervention ausgetauscht. Diese Erlebnisse, vor allem seine Haft unter ständiger Todesfurcht hielt er einfühlsam fest in Spanish Testament (1937; Spanisches Testament). Nachdem er in Frankreich interniert war, floh Koestler 1940 nach England. Während des 2. Weltkrieges diente er im britischen Heer. 1948 nahm er die britische Staatsbürgerschaft an. Koestler, der an Leukämie und der Parkinsonkrankheit litt, nahm sich am 3. März 1983 in London das Leben.

Koestlers Romandebüt The Gladiators (1939; Die Gladiatoren) hat das Scheitern einer Revolution zum Inhalt. Sein bekanntestes Werk ist der Roman Darkness at Noon (1940; Sonnenfinsternis), in dem er sich mit den Moskauer Schauprozessen in den dreißiger Jahren auseinandersetzt und in dem sich die Erfahrungen spiegeln, die letztendlich seinen Bruch mit dem Kommunismus bewirkten. Das Buch wurde in 30 Sprachen übersetzt und 1951 erfolgreich dramatisiert. Arrow in the Blue (2 Bde., 1952-1954; Pfeil ins Blaue) und The Invisible Writing (1954; Die Geheimschrift) zählen mit Reflections on Hanging (1957) zu seinen autobiographischen Schriften; in Letzterem verarbeitete er die Zeit seiner Gefangenschaft. In seinem Buch The Ghost in the Machine (1967; Das Gespenst in der Maschine) vertritt Koestler die Hypothese, dass der Hang des Menschen zur Selbstzerstörung physiologisch erklärbar sei und auf pathologischen Veränderungen im Gehirn beruhe. Mit The Call Girls (1973; Die Herren Call-Girls) schuf er einen tragikomischen Roman über das Überleben des Menschen in einer von Zerstörung bedrohten Welt.

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